Dienstag, den 11. September 2007

Ihre Reaktion auf unsere Webseite

Wir hoffen, mit dieser Website einen Beitrag zur Aufklärung der Verbraucher leisten zu können und freuen uns über Ihre Kommentare. Um halbwegs vor Spam-Mail geschützt zu sein, müssen Sie sich registrieren bevor Sie einen Kommentar schreiben können.


178 Einträge zu “Ihre Reaktion auf unsere Webseite”

  1. christian_k

    Was sagt ihr eigentlich zu diesem Vergleich ?

    http://pixinfo.com/en/articles/canon_powershot_g_evolution/

    Hier wurden direkt alle Modelle der Canon-G Reihe (G1… G10) gegeneinander getestet und
    dabei schien die Bildqualität mit der Zeit (auch über 5-6 MP hinaus) deutlich besser geworden zu sein.

    Nachdem ich selbst Vergleichsbilder (von einem Bekannten aufgenommen) einer Nikon Coolpix 5000 (von 2002, 5 MP) und einer Coolpix P5000 ( 10 MP ), bei denen die P5000 zwar geringfügig mehr Details zeigte, aber auch stärker rauschte, fällt mir das ehrlich gesagt schwer zu glauben…

    Gruss
    Christian

  2. bernie

    Nein, viel hat sich nicht getan, ausser dass die Hersteller bei den kleinen CCD Chips wohl langsam an physikalische Grenzen stossen und die Pixelzahlen nicht mehr ganz so rasant ansteigen. Aber was sollen die Hersteller auch tun, es geht um Verkaufszahlen und die meisten Käufer haben eben zu wenig Ahnung von den wirklich wichtigen technischen Daten einer Kamera. Hinzu kommt, dass das Marktsegment der Kompaktkameras von unten zunehmend Konkurrenz von Handys und Smartphones bekommt. Selbst mein Blackberry hat nun schon 3,2 Megapixel.

    Aber es geht eben nicht nur um Pixel, sondern auch um Dinge wie Optik und Elektronik einer Kamera. Für Schnappschüsse benutze ich immer noch meine kleine Kompakte 8 MP Nikon P50, aber wenn möglich benutze ich die DSLR, eine auch schon betagte Canon 350D. Diese hat auch 8 MP, daher ist ein Vergleich sehr gut möglich. Der 8-Megapixel-CMOS-Sensor der Canon (22,2 x 14,8 mm) liefert eindeutig die besseren Fotos. Gute Objektive und ein Gehäuse, dass man wirklich fest in die Hand nehmen kann, tun ein Übriges.

    Selbst wenn man die Fotos später um mehr als die Hälfte verkleinert und fürs Web nutzt, ist der Qualitätsunterschied erheblich. Da käme sicherlich auch eine Kompaktkamera mit deutlich weniger Pixeln nicht ganz ran. Wer es selber sehen möchte, hier die letzten Ergebnisse:

    http://www.asiaphoto.de/india/

  3. hgoering

    Initiative “Wir bauen uns eine ordentliche Kompaktkamera selbst” ?

    Würde mir gerne eine neue Kompaktkamera als “Immer-dabei-Kamera” kaufen. Nur bei den aktuellen Kameras vergeht einem die Lust. Im Prinzip gibt es die technisch aber schon lange: Weitwinkel-Zoom, gutes Objektiv, schnelle Bildfolge, geringe Abmessungen und Gewicht, rauscharm (z.B. Fuji FD 31), HD-Video. Nur es gibt keinen Hersteller der so etwas auch baut. Man verbaut inzwischen sogar 14 MPixel-Sensoren, die kein aufgeklärter Verbraucher haben will.

    Nachdem inzwischen auch Bier über das Internet gebraut wird, warum nicht gemeinsam eine Kamera bauen. D.h. die Community spezifiziert ihre Wunschkamera und sucht sich dann einen Hersteller, notfalls einen chinesischen, wenn sich das eingespielte Oligopol weigert.

    Was haltet Ihr davon?
    Wie können wir vorgehen um möglichst zügig zum Ziel zu kommen?

    Mir schwebt da so etwas wie eine internationale Community (englisch) vor, um die Masse der Qualitätsliebhaber möglichst groß zu bekommen.

  4. HaPe

    Hallo!
    Ich hab mit Begeisterung den Artikel über 6MPix gelesen!
    Ich setze mich auch schon mehrere Jahre mit verschiedenen Cams auseinander gesetzt. Ich bin auf dieses Forum gestoßen, weil ich seit längerer Zeit einen würdigen Ersatz für meine Ricoh R7 suche. Die funktioniert zwar noch hervorragend, aber ich würde gerne eine Cam mit evtl. mehr Zoom (10x), wesentlich weniger Rauschen (ab ISO200) und vor allem besserer Dynamik haben. Die Über- oder Unterbelichtung im Himmel bzw. im Schatten stört mich doch sehr.
    Die Cam hat 8MPix.
    Natürlich findet man heute keine Cam mehr unter 8MPix.
    Die beste Bildqualität mit dem geringsten Rauschen habe ich bis jetzt bei der Fuji F200EXR rausgefunden, durch ermitteln im Internet und vor allem da:
    http://www.dkamera.de/testbericht/ricoh-cx2/bildqualitaet.html
    Da kann man schön die Auflösuungen der verschiedenen Cams vergleichen, aber dort sind nur noch neue Cams zu finden.
    Leider sind mir viele Bilder der Fuji in der Vergrößerung immer noch zu verrauscht, glaub ich, natürlich ist meine Ricoh R7 wesentlich schlechter, aber ich bin mir nicht sicher ob der Unterschied so gravierend ist. Die Fuji F70EXR hat eineiges mehr zu bieten, aber ich bin nicht sicher ob die Bildquali so viel schlechter ist.
    Ehrlich gesagt bin ich mir nicht sicher das die Bilder mit max. 6 Megapixelzahl wesentlich besser werden.
    Ich hab mal alte Bilder rausgekramt:
    Von Olympus 2Mp, Casio 3Mp, Sony DSC-P100 5MP und ein paar andere kurz getestete Kameras.
    Fazit alle älteren Cams sind rauschen weniger, was aber daran liegt, das keine jemals über ISO200 hinausging (laut exif)!
    Außerdem haben die eine schlechte Auflösung.
    Desweiteren sind bei allen trotz geringer MPix ausgefressene/überstrahlte Bereiche zu sehen (z.B. wenn man ein Haus mit Himmel fotografiert).
    Überprüft mal eure älteren Bilder mit neuen Cams auf Dynamik, ist da ein Riesenunterschied? Das würd ich gerne wissen!
    Die Ricoh CX2 hat auch eine Doppelbelichtung zur Dynamikerhöhung, aber ich finde die Bilder einfach nur matschig, grrrr.
    Welche könnt Ihr empfehlen?
    Mit Weitwinkel, höherem Zoom, schnellen Autofokus, geringem Rauschen und hoher Dynamik?
    Bleibt wahrscheinlich nur eine riesige DSLR übrig, was? ;)

    Gruß
    HPS

  5. arvanto

    Ich beobachte schon längerem 6mpixel.org und mir gefällt die Initiative sowie die informativen Berichte. Da ich einen Online-Shop unter www.edoggy.de demnächst eröffne und Produkte fotografieren muss, bin ich auf eine ordentliche Kamera und Marketing-Trick angewiesen.

    Ich unterstütze, lobe und respektiere diese Initiative. Macht weiter so!

    www.arvanto.com

  6. fotograferin

    Hallo, liebe Initiatoren der Website,
    aktuell bin ich wieder mit dieser Problematik beschäftigt-als langjährige Canon-Fotografin im digitalen Bereich-als analoge Fotografin nutzte ich Canon und Nikon-überlegte ich in den letzten Monaten ernsthaft, einen Systemwechsel vorzunehmen-meine Hoffnung lebte nochmal auf, auch weiterhin mit Freude meine schönen Canon-Objektive nutzen zu können, als jetzt die 7D vorgestellt wurde-die 18 Megapixel auf dem Halbformat-Sensor verbunden mit der daraus erwachsenden Rauschproblematik und die Tatsache, dass Canon sagt, dieses Kamera-Modell sei eng an Kundenwünschen entwickelt worden brachte mich doch genug auf, um beim Händler meiner Wahl nachzufragen, ob es Sinn hat, mit Canon persönlich zu kommunizieren, warum Nikon eine Vollformat-Kamera mit 12 Megapixeln mit Topp-Ergebnissen konzipieren kann und Canon nicht-ich habe mir den Anstieg der Pixelzahlen als professionelle Kundin sicher nicht gewünscht!

    Die Antwort fiel desillusionierend aus: die Entwickler von Canon gehen anscheinend noch recht ignorant mit den Wünschen der Kunden diesbezüglich um.
    So bleibt mir nur, vorerst kein neues Gehäuse anzuschaffen und die Leute, die mich um Unterstützun bei der Wahl einer neu anzuschaffenden Kamera bitten auf dieses Missverhältnis zwischen Bildqualität und Megapixelwahn hinzuweisen.
    Deshalb auch Dank an Euch für diese Initiative, auf die mich übrigens mein Sohn heute aufmerksam machte!!

    Liebe Grüße aus Aachen

    www.utehaupts-fotografie.de

  7. Stefan Schneider

    Hallo kunstknipser,

    eine Anmerkung zu Deinem Posting sei mir noch erlaubt:

    Ich kann mir nicht vorstellen daß die “Test-Industrie” objektive Aussagen veröffentlicht – aus einem einfachen Grund: Die Erhöhung der Anzahl der Pixel findet immer noch auf der gleichen Grundfläche des Sensors statt. Wenn die Sensorgröße mit dem “Pixelwahn” mitwachsen würde, wäre ich bei Dir, aber es gibt nun mal physikalische Grenzen, die sich durch Interpolation – und sei sie noch so intelligent – nicht verschieben lassen.
    Da die “Knipser-Kameras” ja immer preiswerter werden, können die Hersteller ja langsam anfangen die Sensoren in diesen Consumer-Geräten zu vergrößern; das hätte a) den Vorteil daß wieder höhere Gewinnmargen erzielt werden können und b) endlich die Bildqualität wieder in einem gewissen Rahmen auch die Ansprüche engagierter Fotografen, die auch einmal eine Kamera aus der Hemdtasche benutzen wollen, erfüllen können.

    Viele Grüße
    Stefan

  8. Ralf Roletschek

    Fujifilm hat einen richtigen Weg begonnen, weg von Pixel-Monstern und das Mehr an Pixeln dazu zu nutzen, ein großes Manko aller Digitalkameras auszumerzen: die Helligkeitskontraste. Aber der Otto-Normalverbraucher schaut ja immernoch auf die megapixel uns sucht sich seine Kamera danach aus.

  9. lichtbilddesign

    Sehr viele Anwendungen im Web-Bereich, sowie Vergrößerungen bis A4 in wirklich bester Qualität, sind mit einer kleinen 3,2 MP Kamera auf jeden Fall machbar!

    http://view.stern.de/de/spotlight/16/popup?page=17

    Liebe Grüße Lichtbilddesign

  10. kunstknipser

    Hallöchen, ist da noch jemand???

    Die “Initiative” ist eingschlafen … seit bald einem Jahr gabs ausser Kommentaren vereinzelter unzufriedener Benutzer keine Updates mehr auf dieser Seite, oder habe ich da was übersehen?

    Obs ist, weil es heute 7+ MP-kompaktknipser gibt, die eben doch besser sind als die 2006er 6MPxler??? Ob sich jemand mal die Mühe macht, das WIRKLICH unvoreingenommen und objektiv richtig auszutesten? Das bedeutet z. B. dass man nicht einfach die Bilder auf dem Bildschirm bei Auflösung 1:1 anschaut und sich dann bestätigt fühlt, wenn bei einer 6MP Kamera mit gleich grossem Objektiv die Details schärfer aussehen als bei einer 12MP Kamera. Richtig vergleichen wäre, vergleichbare Kameras verschiedener (MP-)Generationen zu benützen und ein gutes Fachlabor zu finden, eine A2-Vergrösserung machen lassen, und dann wirklich Äpfel mit Äpfeln vergleichen.

    Ich kann mir einfach nicht ganz vorstellen, dass die ganze Test-Industrie inkl. unabhängiger Stiftungen verblendet sind, wenn sie neuen viel-Pixel-Kistchen gute Bildqualität attestieren. Auch wenn die Magazine ihre Inseratekunden bei Laune halten müssen ist so viel Unobjektivität, wie hier offenbar suggeriert wird, ein harter Vorwurf an all die Journalisten. Schliesslich testen dort die gleichen Leute mit den gleichen Testmethoden wie vor ein paar Jahren… und die müssten ja auch gemerkt haben, wenns wirklich nur noch bergab geinge.

    Zu mir, falls das noch jemanden interessiert: Wenns mir wirklich draufan kommt, dass ein Bild natürlich aussieht, Tiefe und Leben hat, bleit meine Profi-SLR auf dem Gestellt, und die Rolleiflex mit 6×6-Film oder die Plaubel Makina mit 6×7 Film kommen zum Einsatz… und belichtet auf echtes Baryt… Oder wenns schnell retouchiert sein muss, mit einem guten Filmscanner digitalisiert. Mir ist eine gute Film-Foto lieber als eine Karte voll lebloser Digi-Pix.

    Auch ich freue mich aber darauf, dass dereinst die Digis wirklich mit dem Film mithalten können… auch im Preisbereich unter Rollei/Sinar Hy6 oder Leica S…

    …und bin darum froh, wird die Industrie von fleissigen Megapixel-Kompaktkäufern mit Forschungsgeld versorgt, damit auch gute Technik schneller in die Massenherstellung gelangt.

    Viel Spass allen beim Pixelzählen!

    Grüsse aus der Dunkelkammer…

  11. Stefan Schneider

    Nun, habe mich mir mal die Mühe gemacht, die gesammelten Postings von Sept. 07 bis May 09 zu lesen, und komme zu dem Schluß, daß sich in der gesammten Zeit nichts getan hat (von der Fuji-Entwicklung des EXR-Sensors abgesehen – zumindest ein Schritt in die richtige Richtung; möglicherweise der einzig mögliche Schritt, denn kein Hersteller wird sich trauen die Anzahl der Pixel wieder zu reduzieren – die Kameramodelle würden wohl in zu geringer Stückzahl über den Tresen gehen und sich das Geschäft damit nicht lohnen).

    Und damit bin ich auch schon bei meiner zweiten Bemerkung: Diejenigen, die sich hier geäußert haben (mich eingeschlossen) sind nur ein ganz kleine Gruppe von Enthusiasten, die keine Marktrelevanz darstellen. Ich bekomme beruflich dermaßen viele grottenschlechte Bilder zu sehen, daß es mir manchmal richtiggehend wehtut – und wenn ich die geneigten “Erzeuger” dieser “Bilder” darauf hinweise, daß ihre Fotos, vorsichtig ausgedrückt, nicht so gelungen wären, dann ernte ich meistens unverständliches Kopfschütteln.

    Merke: die Industrie hat keine Fehler gemacht, sie richtet sich auch nicht nach der Nachfrage (wie hier einer angemerkt hat), die Nachfrage wird einfach mit tumben Werbeversprechen generiert, das Gros der Menschen fällt darauf rein und schon läuft das Geschäft. That’s live. Es geht nur um die Kohle und nicht darum, daß ein paar “verträumte” Foto-Liebhaber qualitativ bessere Bilder machen.

    Jetzt habe ich mal das halbe Internet nach Kameras unter 7 MP abgesucht mit dem ernüchternden Ergebnis, daß diese Kameras nur noch gebraucht zu haben sind. Noch habe ich Glück: meine 6500fd funktioniert noch einwandfrei (und ich werde sie wie meinen Augapfel hüten), die Olympus C-460 meiner Frau ist zu unserem gemeinsamen Erschrecken auf den Boden gefallen, hat den Sturz aber tadellos überstanden. Aber was mache ich wenn der Fall X eintritt? Dann gibt es nur eine einzige Alternative: Schleppen – dann meine neue DSLR mit mindestens 4 Objektiven).

    Aber vielleicht täusche ich mich auch, und wir sind doch nicht so ganz uninteressant als Zielgruppe und ein Licht im Tunnel wird sichtbar.

    Viele Grüße an alle “Pixel-Geschädigten”
    Stefan

  12. mi006

    Das lange, lange Warten ist fürs Erste mal vorbei :

    Olympus Pen E-P1

    Ein Lichtblick am Horizont !

  13. reinhardx

    Mit mir meldet sich hier auch mal jemand, der über diese Initiative nicht glücklich ist: Geht man wegen der Kompaktkameras von hohen Auflösungen bei billigen CCD-Sensoren weg, wird sich die Kluft zwischen professionellen und “Consumer”-Kameras noch stärker vergrößern, zum Nachteil aller: Die professionellen Kameras werden mangels Stückzahl endgültig unerschwinglich für z.B. an machine vision interessierte Einzelpersonen oder kleinere Firmen und die Konsumentengeräte werden immer mehr in ihrer Funktionalität auf das Schießen von Urlaubsbildern “optimiert” - das heißt eigentlich: _reduziert_!

  14. visual.quantum

    Meinen Respekt! Ich finde dieses Engagement großartig. Weiter so!!!

    Im Grunde kann ich mich “mrdynalink” nur anschließen. Meinem Bruder haben wir vor etlichen Jahren auch die IXUS 500 geschenkt. Unendliche viel Momente festgehalten und noch heute mit der Qualität zufrieden. Selbst nach einem Fall ins Wasser tut sie ihren Dienst als wäre nie etwas gewesen. In diesem Glauben, haben wir letztes Jahr unsere Mutter mit einer IXUS 80 beglückt. Keine schlechte Kamera, aber die “Klarheit”, wie in den Bildern der IXUS 500, fehlt. Da war ich schon etwas überrascht. Ich fotografiere seit Jahren mit einer DSLR Nikon D200. Mir war klar, dass eine kompakte Digicam mit ihrem kleinen Sensor da nicht mithalten kann. Aber das der Unterschied doch so gewaltig ausfällt, war dann doch enttäuschend.

    Ich würde gar soweit gehen und behaupten, das 5 Megapixel ausreichen bei genügend großer Sensorfläche. Mir persönlich ist ein geringeres Rauschen wichtiger als zig Megapixel. Denn kaum ein Foto wurde je größer als 10×15 abgezogen. Die Fotolabore werden mir Recht geben und auch die meisten Konsumenten.

    Wenn ich Euch irgendwie unterstützen kann, dann raus damit!

    Viel Erfolg!

  15. mrdynalink

    2005 habe ich eine Canon Ixus 500 gekauft (5 MPixel, 1/1.8″ Sensor). Ich bin kein Photograph und beurteile Bilder, so wie ich die Qualität halt empfinde. Bei der Ixus 500 sage ich ganz unsachlich, dass die Bilder einen “Boar”-Effekt haben. Sie sind einfach spitzenmäßig. Und auch die Videoqualität ist sagenhaft. Kein Rauschen, alles superscharf.

    Jahre später, in der Annahme, dass die Technik weiter fortgeschritten ist, habe ich diverse andere Kompaktkameras von Canon ausprobiert … aber keine kann meiner Ixus 500 das Wasser reichen. Irgendwie habe ich das Gefühl, die Entwicklung ist im Jahr 2005 stehengeblieben. Liest man Testberichte, wird selten überhaupt auf die Chipgröße eingegangen. Da war z.B. diese Powershot S2 IS mit 12fach Zoom (mit 1/2.5″ Sensor), hochgelobt im Test, für mich aber eine riesige Entäuschung, teuer und schlechte Bildqualität.
    Welche heutige Kompakt-Kamera hat den den größten Chip mit der kleinsten Pixelzahl ?

  16. bernie

    Manchmal muss man eben Kompromisse eingehen. Für eine Rucksack-Afrikareise sollte die DSLR zuhause bleiben und ich suchte eine preiswerte, gute Kompakte. Ich habe mich schliesslich für die Nikon P50 entschieden, die es noch für günstige 99 Euro zu kaufen gab. Auch diese Kamera hat nur einen 1/2,5 Zoll Sensor für 8 MPixel. Etwas skeptisch habe ich mich ans Testen gemacht, um nicht hinterher böse Überraschungen zu erleben. Im Vergleich zu meiner DSLR ist dieses Ding grottenschlecht, ABER: mit den richtigen Einstellungen sind die Ergebnisse doch akzeptabel.

    • nie einen höheren Wert als ISO 100, evtl. Stativ
    • keine Rauschunterdrückung einschalten!
    • keine Vollautomatik nutzen, sondern P oder manuell
    • kein Digitalzoom nutzen
    • nicht den Image Stabilizer nutzen (ist hier nur Software)

    Auf wieviele Pixel die Kamera eingestellt wird, ist eigentlich egal und nur eine Frage des Speicherverbrauchs. Die Grösse der einzelnen Pixel auf dem Sensor bleibt immer gleich! Damit leider auch das “Überstrahlen” an Kontrastgrenzen auf benachbarte Pixel.

    Fazit: Wenn man die Schwächen der Kamera kennt und sich darauf einstellt, werden die Fotos gar nicht so schlecht. Sehen Sie selbst die Ergebnisse der Afrika Fotos:

    http://www.afrika-reiseberichte.de/burkina/

  17. dinomatino

    Sie sprechen mir aus der Seele. Ich besaß einst eine Finepix S6500fd. Diese wurde ersetzt durch die Finepix S100fs und zuletzt durch die brandneue Canon G10. Beide Kameras sind zurückgegangen und ich habe gerade wieder eine gebrauchte Finepix S6500fd erstanden. Ich bin damit sehr glücklich und glaube das sagt alles! Die Bilder sind deutlich besser - traurig aber wahr.

    Hoffe die Hersteller reagieren irgendwann…

  18. Plenz

    Jetzt bekennt sich auf Olympus zur Vernunft:
    http://www.zdnet.de/it_business_hintergrund_olympus_proklamiert_das_ende_des_megapixel_wettruestens_story-11000006-41001601-1.htm

    Herzlichen Glückwunsch!

  19. Bernd Ulrich

    Hallo,

    aber welcher “Verkaufsberater” in den einschlägigien “Fachmärkten für Elektronik” kann dem nicht vorbelasteten Kunden schon mehr Argumente für oder gegen eine Kamera aufzeigen als eine große Zahl. Das weniger oft mehr ist zählt nicht. Es geht um den Umsatz, und nicht darum, was der Kunde wirklich braucht. Und die Wahrscheinlichkeit, das der Käufer zu seiner neuen SuperMegaPixel-Kompakten auch gleich neinen neuen Rechner braucht, ist groß.

    Viele Grüße, Bernd

  20. klausmeyer

    Erstmal danke für das Resümee warum ein solches Meisterwerk der Technik wie die Olympus FE-320 alles kann, außer Bilder machen. Und obwohl die aktuellen technischen Probleme wie Sensorgröße, Datenmengen etc. zur Zeit noch Hindernisse darstellen, so wird sich dieses mit der Zeit sicher bessern. Die Frage ist, ob ich diese Entwicklung durch den andauernden Kauf schlechter Kameramodelle mitfinanzieren will. Ich denke, solange die Industrie durch den Verkauf erschwinglicher 100-Euro Kameras den Kunden das Geld aus der Tasche zieht (und diese reumütig nach 1-2 Jahren das nächste Modell ausprobieren wollen), so wird sich das Rad weiter drehen und vielleicht gibt es ja eines Tages eine hochauflösende digitale Kompaktkamera die gute Bilder macht. Bis dahin knipse ich doch lieber weiter mit meiner Ricoh R1, die mit einfachsten physikalischen Prinzipien Top Bilder auf einen Kleinbildfilm zaubert!

  21. Maertenz

    Hallo zusammen,

    Fuji lässt hoffen:
    http://www.digitalkamera.de/Meldung/Revolutioniert_Fujifilms_neue_FinePix_F200EXR_die_Bildqualitaet_/5550.aspx

    6 MP-Modus zugunsten der Lichtstärke ODER zur Erhöhung des Dynamikumfanges.

    Ich bin gespannt … und ihr?

    Gruss
    Maertenz

  22. harrycaine

    Anscheindend in die Anzahl derjenigen, die den Pixelwahn nicht mitmachen wollen, immer noch zu gering. Ansonsten verstehe ich die Reaktion der Industrie nicht, die für diese Kundengruppe nicht mal ein “Nischenprodukt” auflegt.
    Ich habe für mich erstmal dadurch die Konsequenzen gezogen, das ich auf eine Spiegelreflex-Kamera umgestiegen bin. Trotzdem hätte ich auch gerne mal eine “kleine” dabei..
    Kann jemand ein älteres 6MPX Gerät empfehlen, wenn es sowas schon nicht neu zu kaufen gibt?

  23. e-Pawel

    Ja, ja, ja! Die Seite spricht mir redlich aus der Seele! Ich hoffe, dass der Trend langsam umkehrt und immer mehr Hersteller nun auch den gleichen Weg beschreiten werden wie Panasonic mit dem Modell LX-3.

    Ich hätte allerdings auch eine Frage - die Markteinführung der neuesten Entwicklung von Fujifilm, des SuperCCD-EXR-Sensors steht nun unmittelbar bevor. Jedoch wurde angekündigt, dass die erste Kamera mit einem solchen Sensor 12 Megapixel haben wird (bei einer Sensorgröße von 1/1,6″). Die Qualität soll noch besser sein als beim berühmten F31. Doch wie gut wäre die Qualität, wenn der Sensor nur 6 Megapixel hätte?? Vielleicht brächte es was, wenn das 6Mpixel-Team eine Petition an die besagte Firma richtet, mit der Bitte ein Modell mit 6 Megapixeln, das tatsächlich an F31 anknüpfte, einzuführen? Das Thema habe ich schon auf dem Forum von Fotopolis.pl angesprochen (poln. Mitglied von DIWA-Awards).

    @uem_de; vom 16.12.2008

    Eine solche Person, die du beschreibst hat allerdings schon lange eine DSLR mit 10, 12 oder gar mehr Pixeln, die jedoch auf einer entsprechend größeren Fläche untergebracht sind. Ich habe das Gefühl du hast dich nicht wirklich informiert um was es hier eigentilch geht ;) Die Seite richtet sich doch gegen das sinnlose Wetteifern um die höchste Pixelzahl im Bereich der Kompaktkameras, die nur über einen kleinen Sensor verfügen. Da trifft die Regel “~6mp = optimal” auch zu.

    Die Seite richtet sich aber keineswegs gegen den technologischen Fortschritt in der Digitalfotografie ;)

  24. magenta

    Perfekt erklärt und ich weiß nun endlich, dass ich ein gutes Foto-Auge habe;-))) : habe mich schon immer darüber gewundert, dass die Bilder der neueren Kompaktkameras immer schlechter und schlechter werden….nun sehe ich hier meine Wahrnehmung bestätigt…tja und hoffe, dass dieser Beitrag durch alle Foto-Foren läuft, um dem Pixelwahn ein baldiges Ende zu bereiten. Der Käufer hat die Nachfrage-Macht..und sollte das viel mehr nutzen!
    VG und allzeit gut Licht!
    Magenta

  25. Plenz

    Die Schere klafft weiter

    Bedauerlicherweise beschränken Sie sich hier auf Fotokameras, obwohl im Bereich der Videokameras genau der selbe Trend festzustellen ist.

    Das heißt, eigentlich weniger eine Vergrößerung der Pixelzahl, sondern eher eine Verkleinerung des Sensors, um zu immer sensationelleren Zoomfaktoren vorstoßen zu können, ohne die Optik größer und teurer machen zu müssen.

    Aktueller Gipfel ist meines Wissens die Panasonic SDR-H90EG-K mit einem 70-fachen Zoom, bei der 800.000 Pixel auf einen 1/8″-Chip gequetscht werden. Wenn ich diese Werte gemäß Ihrer Größentabelle auf eine Kompaktkamera hochrechne, entspricht dies sagenhaften 22 Megapixel anstatt der optimalen 6!

    Dass dieser Trend, den auch die Mitbewerber beschreiten, ein Holzweg ist, weiß der Hersteller jedoch offensichtlich nur allzu gut: im HighDefinition-Bereich findet man kaum Kameras mit mehr als 12-fachem Zoom. So hat z.B. die HDC-SD300 drei 1/4″-Chips mit je 305.000 Pixel - man wird wissen warum.

    Da haben wir also auf der einen Seite Qualitätskameras, die aber einen nicht gerade begeisternden Zoombereich vorweisen, und auf der anderen Seite die Höher-Schneller-Weiter-Fraktion, die sich von der erstgenannten Seite immer weiter entfernt. Dem ambitionierte Amateur, der einen ausgewogenen Kompromiss sucht, wird bald nur noch die Wahl zwischen Teufel und Beelzebub bleiben.

  26. GWA1962

    Endlich mal eine Organisation, die sich gegen diesen Pixelwahn wehrt. Gut finde ich da Panasonic, die mit der LX-3 bewusst auf die wohl möglichen 12 Megapixel verzichten.

  27. Bruce22

    Tolle Seite und für einen nicht Techniker auch sehr verständlich zu lesen.

    Ich verstehe aber nicht, warum die Marketing Experten der Hersteller das Thema nicht aufgreifen und jemand ein 6mp Modell herausbringt.

    Wie auch immer: Ich habe 2 Fragen:

    Wird die Bildqualität von einer 12MP Kamera besser wenn man die Aufnahmen im Menu auf z.b. 6 MP einstellt?

    Welche 6MP ist empfehlenswert und noch erhältlich?

  28. uem_de

    Guten Tag,

    bei aller Diskussion um Megapixel oder nicht, wird aus meiner Sicht eines vergessen.
    Wer mit der Analogfotografie angefangen hat, weiß fein- und feinstkörnige Filme zu schätzen.
    Es gibt nur wenige Fotografen, welche ad hoc das absolute Bild schießen. Also keine Nachbearbeitung benötigen.
    Gerade der Ausschnitt macht u. a. ein Bild aus.
    Damit tritt zwangsläufig das Problem auf, das ich jetzt keine 6 MP mehr habe, wenn ich es auf mein gewünschtes Format bringen möchte.
    Ausschneiden auf Halbes 6 MP Bild und auf A4 bringen, zeigt eben nur die Qualität eins 3 MP! Das ist physikalish nicht anders zu machen.
    Alles was über das bloße Knipsen hinausgeht, kann einfach nicht bei 6 MP stehen bleiben.
    Ich bin der Meinung, wer gute Fotos machen will und diese verarbeiten will um daraus tatsächlich Fotos zu machen kommt nicht an “vielen Pixeln”, guten lichtstarken Objektiven und technisch soliden Kameras herum. Die Fotografie ist eine physikalische Angelegenheit, die Gesetze der Optik sind nun einmal Naturgesetze. Ein Feinstkornfilm in einer Mikrokamera bringt nicht die gleichen Leistungen hervor wie der gleiche Film in einer 6×9 Kamera; eben Physik. Die vielen Digi`s sind gut, aber sie genügen dem vorher gesagten nicht.
    Ich hoffe unsere Kameraproduzenten arbeiten weiter an vielen Pixeln, auf großen Sensorflächen und passen die Objektive den Erfordernissen der Digitaltechnik immer besser an.

    Ein schönes Weihnachtsfest.

    Uem_de

  29. ucowi

    Hallo,

    nutze ab und zu die Panasonic Lumix LX 2 meiner Frau (mit gemischten Ergebnissen)und prüfte nun selber den Kauf einer guten Kompakten.

    Dabei stiess ich auf FOTOFUN Nr. 11/2008, das Kundenmagazin der Ringfoto Gruppe. Und auf Ihre lobenswerte Initiative.

    Obwohl Ringfoto Ihre Initiative unterstützt, wird Ihre Initiative dort als “Kind mit dem Bade ausschütten”, “Rat zum Autokauf des Alt-Modells…” etc. disqualifiziert. Schon merkwürdig! aber klar, Ringfoto macht in FOTOFUN ja in erster Linie Werbung! Und da ist eben verbesserte Gesichtserkennung wichtiger als gute Bildqualität!!!!

    Eingeräumt wird lediglich, dass die Probleme prinzipiell für die “winzigen” Sensoren der Kompakten gelten, nicht aber für D-SRLs oder Kameras mit grosszügig dimensionierten Sensoren. Wo sind denn aber diese Modelle im NON-DSLR-Bereich?

    Eine Panasonic FZ 28 wäre ja schön, aber sie hat eben so einen “Winzig-Sensor”. Eine LUMIX LX3 geht ein bisschen in die richtige Richtung, aber der Sensor ist immer noch winzig und hoch mit Pixeln bepackt. Eine Sigma DP 1 mit Foveon Sensor (wie groß?)soll gute Bilder machen, hat aber kein Zoom.

    Könnte die neue LUMIX 1G mit deutlich grösserem Sensor und Wechselobjektiven, aber ohne Spiegel und daher kompakt, die Lösung für Kompakte sein?

    Meinungen?

    ucowi

  30. Jack

    canon powershot s50…

    Not everyone will agree with your views expressed in this article, but thats their loss not yours….

  31. rainbu

    Es ist wirklixch manchmal erschreckend, welche Auswüchse es bei dieser Pixeljagd gibt. Wie schon früher bei anderen Geräten, wo es um möglichst hohe Wattleistungen (Verstärkern) oder um große digitale Zommbereiche (Camcorder) ging, drängen sich auch dort immer Leistungsformeln auf, wie etwa jetzt - Preis pro MegaPixel.
    Nach diesem Wert, werden die Angebote dann entsprechend eingeordnet und bewertet. Die Hersteller haben in allen in Frage kommenden Bereichen, diese eine Leistungskennzahl auch optisch sofort erkennbar, in den Vordergrund gerückt.
    Aufgrund dessen, dass ich eine neue Digitalkamera benötige, habe ich mich in den letzten Tagen, eingehend mit Digitalkameras und deren Bewertung in Testberichten und Kundenmeinungen auseinander gesetzt.
    Aus praktischen Gründen heraus, möchte ich nicht den Weg über DSLR nehmen, sondern einen guten Kompromiss bei Kompakt/Bridge finden.
    Erschrocken muss ich feststellen, dass der Schwerpunkt der Weiterentwicklungen in den letzten Jahren, nicht wirklich zu Gunsten der Bildqualität voran getrieben worden ist. Vergleichstest, in denen es ohne Referenzen, immer wieder neue TESTSIEGER gibt, nützen dem Endkunden nur wenig, wenn dazu noch Konstellationen gescheut werden, bei denen wirkliche Konkurrenten gegeneinander antreten.
    Deshalb freue ich mich über solche Initiative, auch wenn ich damit keine großen Erwartungen zum Umdenken verknüpfe ….

  32. MajorTom

    Moin,
    finde diesen Pixelwahn auch total ga-ga. Wer will denn seine Schnappschüsse auf A0 ausdrucken (lassen)???
    Die Hersteller sollten lieber mehr Wert auf die technischen Feinheiten legen. Optischer Zoom ist für mich z.B. total wichtig, da der digitale die Bilder zusätzlich verschlechtert.
    Und eine der wichtigsten Eigenschaften überhaupt: eine möglichst kurze Auslöseverzögerung! Kannte das damals noch nicht, habe mir eine Olympus gekauft, die eine Auslöseverzögerung von jetzt bis Sonnenuntergang hat. Schnappschüsse praktisch unmöglich! Was soll sowas???
    Ein weiteres k.o.-Kriterium: Die optische Qualität des Objektivs! Auch hier wird gespart, koste es, was es wolle.
    Erstmal genug, habe schon wieder einen Hals…
    Tom

  33. Nikkorlein

    Das allermeiste, was Sie auf dieser Seite schreiben, kann ich aus eigener Erfahrung bestätigen, vor allem auch die Erkenntnis, dass bei ca. 6 MPixel ein Optimum erreicht ist.
    Nur teilweise zustimmen kann ich den Elogen auf die kleinen Fuji-Kameras mit 6 MPixel (F31d).
    Ich habe selber Erfahrung mit den technisch sehr ähnlichen Vorgängermodellen F10 und F11 sammeln können, bin aber damit nie wirklich zufrieden gewesen. Die Auflösung ist zwar in der Tat geradezu unglaublich, leider gibt es aber immer wieder Bilder, die in großen Bereichen “irgendwie unscharf” wirken. Schaut man sich das genauer an, ist die Ursache immer wieder die gleiche: vor allem in Bildbereichen mit feinen, aber kontrastarmen Strukturen (weiter entferntes Gras, Bäume etc.) bügelt die kamerainterne Bildbearbeitung erbarmungslos alles platt. Das liegt wohl u.a. daran, dass nun außer dem Pixelwahn auch ein ISO-Wahn und ein Rauschunterdrückungs-Wahn ausgebrochen ist: die niedrigste einstellbare Empfindlichkeit liegt oft bei ISO160, was bei den heutigen kleinen Sensoren einfach zu viel ist. Also wird auch bei geringster ISO-Einstellung bereits mit Software-Rauschunterdrückung gearbeitet - das Ergebnis ist der von Ihnen zitierte Aquarelleffekt in Verbindung mit Artefakten, die durch Bildschärfungs-Algorithmen verursacht werden. Die Kamerasoftware “erkennt” dann Strukturen, die in Wirklichkeit gar nicht vorhanden sind - z.B. in Ihrem Beispiel zum Rauschen zu erkennen.

    Meiner Meinung nach verdirbt sich Fuji die eigentlich sehr gute Bildqualität durch eine zu starke Nachbearbeitung.

    Ich benutze seit einigen Jahren eine Nikon Coolpix 8800, die natürlich nicht mehr dem heutigen technischen Stand entspricht (langsam, miserabler AF, bei maximalem ISO400 schon sehr störendes Rauschen, relativ hoher Stromverbrauch). Aber sie hat einen 2/3″-Sensor mit “nur” 8 MPixeln, minimal ISO50 einstellbar, Bildstabilisator, 10-fach Zoom. Und damit erzielt sie eine Bildqualität, die mit heutigen Kameras keinen Vergleich zu scheuen braucht (ausgenommen natürlich DSLRs). Das liegt meiner Meinung nach in erster Linie daran, dass bei normalen Lichtverhältnissen auf eine Software-Rauschunterdrückung verzichtet wird.

    Ich bin schon seit langem auf der Suche nach Kamera mit aktuellem technischen Stand, die ein würdiger Nachfolger wäre, also vergleichbare Features, aber anständiger AF und brauchbare Bildqualität auch noch bei ISO400. Leider scheinen sich alle Kamerahersteller aus diesem Markt der “echten” Prosumer-Kameras verabschiedet zu haben, vermutlich weil man mit einer DSLR plus Zubehör mehr Geld machen kann.

  34. SystemKameras.de

    Hallo zusammen,
    ich bin der Meinung, dass “echte” 6 Megapixel für jeden Hobbyfotografen ausreichen da die Vergrößerung bis auf DIN A4 ohne weiteres möglich ist. Kleine Digitalkameras sollten mit den derzeit aktuellen Sensoren nicht zu hochgepeitscht werden, aber momentan möchte der Markt immer mehr Megapixel. Das ist etwas “messbares” was ein Verbraucher bewerten kann. Mehr als vorher - besser.
    Dass das leider nicht immer so ist, ist leider wahr und daher finde ich diese Aktion total gut!
    Mit freundlichen Grüßen aus Hamburg,
    Sebastian Distler

  35. meera37

    Gottseidank, es gibt noch ‘Andersdenkende’ ;-)

    Ich hatte als ‘Kompaktknipse’ lange Zeit eine Fuji F30, die ich leider nach dem Ausleihen defekt zurückbekommen habe. Alle Versuche, eine neue F30 oder etwas Ähnliches zu bekommen, scheitern daran, daß derartige Kameras mit dieser Abbildungsqualität bei gleichzeitiger Rauscharmut nicht mehr hergestellt werden. Also habe ich es mit einer 8,5 MP (Sensorgröße 1/2,35 Zoll) einer bekannten Marke versucht. Grausam, einfach grausam. Habe diese sofort wieder verkauft. Selbst bei ISO 100 rauscht es unvorstellbar, lieber mache ich keine Fotos (oder nehme meine Nikon D200 trotz des Gewichts und der Größe mit).
    Eine ‘Kompakte’ kommt mir erst wieder dann in’s Haus, wenn diese auch bei ISO 400 noch detailreiche, unverrauschte Aufnahmen macht, die nicht durch interne Software ‘glattgebügelt’ wurden. Wenn die DP2 von Sigma irgendwann auf den Markt kommt und sie dann gegenüber der DP1 ein wenig an Geschwindigkeit zugelegt haben sollte, könnte ich u.U. meine ‘Verweigerungshaltung’ gegenüber Kompaktkameras aufgeben.

    Gruß Sig

  36. RobGofer

    Tolle Seite; sehr interessant!
    Ich würde gern mehr erfahren!

    Gibt es so etwas wie eine BIOS-Pixel-Bestenliste oder weitere Vergleichsbilder im Netz?

  37. dilli

    Nicht die Anzahl der Pixel muss gesteigert werden, sondern die Qualität und Funktionsvielfalt.
    In allen Fotoforen liest man, das 6 MP vollkommen ausreichend sind, aber die Agenturen nehmen nichts mehr darunter an.

  38. aduli

    Auf der Photokina wurden ja Kameras vorgestellt, die Videos mit 720p in HD samt Stereoton aufnehmen können. Geil, so ein Ding will ich haben! Denn wer schleppt schon ständig eine Videokamera mit sich herum. Aber wenn man sich dann die Fotos dieser 10+ Megapixel-Kameras anschaut, sieht man ziemlich schnell genau die Probleme, die Sie hier ansprechen: Farbsäume um senkrechte Kanten, Bildrauschen, helle Bereiche überbelichtet und dunkle Bereiche unterbelichtet. Meine Ixus V von 2002 hat diese Probleme nicht. Wird also nichts so schnell mit 720p-Video für mich. Eigentlich schade.

  39. FBAS

    Ich hatte mir vor einiger Zeit noch das Auslaufmodell einer 5MP Kompaktkamera gekauft (Canon A540) weil ich keines dieser neuen “Pixelmonster” haben wollte. Leider hatte diese Kamera einen Defekt (Chip oder Objektiv waren falsch justiert). Zum Austausch wurden mir lediglich Modelle mit 7.2 MP aufwärts angeboten, schließlich bekam ich eine 10MP Canon A640, die für diese enorme Pixelzahl sogar erstaunlich gute Bilder machte (besser z.B. gerade bei höheren ISO Werten als die neuere 7.2MP Canon 570IS).
    Naja, jetzt ist sie kaputt (freier Fall auf Beton…) und mir kommt keine Kompaktkamera mehr her. Ich habe mit der DSLR (EOS40d) eines Bekannten etwas Erfahrung sammeln könne, und werde mir diese definitiv auch kaufen. Was man damit bei Blende 2.8 und 800ASA noch ohne Blitz fotografieren kann (bei einwandfreier Qualität), davon kann man mit einer Kompaktkamera nicht mal träumen.

  40. Reinfried Marass

    Diese Einrichtung der 6 MP.org finde ich wunderbar, fürchte aber dass es ein Kampf gegen Windmühlen darstellt.
    Die Kameraindustrie wird ja bedauerlicherweise eher von Marketingstrategen beherrscht, weniger von Fotografen. Dies lässt sich auch an anderen ‘Entwicklungen’ absehen, nicht nur am unsäglichen Megapixelwahn.

    Unversucht sollte man es aber trotzdem nicht lassen.

    Alle nachstehenden Ausführungen sind keine Betrachtungen aus irgendwelchen Labors; es sind reine Erfahrungswerte aus der fotografischen Praxis. Mit dem Auge als einzigen Masstab und Referenz.

    Ich beziehe mich weniger auf Kompaktkameras, sondern auf digitale Spiegelreflexkameras der Profiklasse.

    Mit einer Auflösung von 6 MP fülle ich jede Doppelseite eines Magazines in ausreichender Schärfe und Detailauflösung. Und zwar beides in mehr als ausreichender Qualität - mehr als eigentlich notwendig wäre. Beweisexemplare (Magazin und Originalfoto) können jederzeit vorgelegt werden.

    Mag der ’sweet spot’ bei den Kompakten bei ca 6 MP anzulegen sein so würde ich ihn bei DSLR bei 10 MP sehen. Einschätzung mit freien Auge über zahlreiche Vergleichsbilder hinweg. Und gültig hinsichtlich der derzeit verfügbaren Objektive. Die Qualität der Linsen lässt sich aber nicht ganz soo rasch und leicht steigern wie die Erhöhung der MP in den Sensoren. Eigentlich sind deshalb eher die Optiken das ‘Maß der Dinge’. Oder sollten es zumindest sein.

    Die 12 MP einer Nikon D2Xs liefern mir (idente professionelle Optiken) fallweise schlechtere Detailauflösung als die 10 MP einer Nikon D200. Dies fällt besonders bei sehr detailreichen Motiven sofort ins Auge.
    Ein wenig Spielraum für einen nachträglichen Crop, Anpassung an vorgegebene Bildformate und ‘digitales Zoom’ sind aber kein Nachteil.

    Eigentlich wäre bereits im Jahre 2002(!) mit der Einführung der allersten digitalen DSLR - der Contax N Digital - grundsätzlich alles im digitalen DSLR Bereich ‘getan’ gewesen. 6 MP und Vollformat im professionellen Gehäuse der analogen Contax N. Ein paar Verfeinerungen im Laufe der Jahre und ‘Voila’ - mehr hätte der Fotograf für sein digitales Glück nie benötigt. Bedauerlicherweise aber war Contax etwas zu innovativ unterwegs und hat es nicht wirklich ins digitale Zeitalter geschafft (dies ist aber wieder eine andere Geschichte).

    Vergrösserungen auf 30×40/45 (und darüber) sind mit 6-8 MP problemlos möglich. Mit 10-12 MP jederzeit auf 70 x 100 (und darüber). Diese halten qualitätsmässig auch noch so kritischen Betrachtungen hinsichtlich Schärfe und Detailauflösungen (selbst bei unterschrittenem Betrachtungsabstand) stand. Davon abgesehen, wieviele benötigen deratige Vergrössungen überhaupt ? Ist zwar zwischendurch eine nette Spielerei, aber wo hängt man sich die alle hin? Die meisten von uns wohnen ja nicht wirklich im Schloß Versailles.
    Die überwiegende Anzahl der Bilder wird heutzutage im Internet dargestellt und hiezu reicht minimale Auflösung. Und die Medienlandschaft verschiebt sich generell immer mehr in diese Richtung. Und hier werden übertrieben hohe MP sofort wieder zum Nachteil. Ein 25 MP (oder höher) Bild einer digitalen Mittelformat auf Internetgrösse zusammengeschrumpelt sieht oftmals aus wie aus einem Handy, speziell wenn es sich um ein detailreiches Motiv handelt. Hier ist dann immer sogleich der Zusatz angebracht: “Leider geht durch die starke Kompression der Daten sehr viel verloren - Im Original sieht dies weit besser aus”. Das Original bekommt aber in der Regel nie jemand zu Gesicht wenn das Bild nicht als Kunst in einer Ausstellung vorgeführt wird. (Und bei ‘Kunst’ ist Schärfe und Detailreichtum eher völlig egal - Im Gegenteil, sogar hinderlich).

    Die wirklich grossen ‘Fotografien’, in den grossen Museen und Galerien dieser Welt sind oftmals nicht mal richtig scharf, bzw. nicht dort scharf wo sie scharf sein sollten. Soviel zur Importanz von ‘Schärfe’. Ist in der Praxis eher etwas um sich in Internetforen stundenlang darüber auseinandersetzen zu können, ansonsten hat es wenig Relevanz.

    Weit sinnvoller wären Anstrengungen der Kameraindustrie das ‘Rauschen’ der digitalen Sensoren in den Griff zu bekommen um auch hier mit der analogen Fotografie (endlich mal) mitzuziehen. Eine Erhöhung der MP-Anzahl ist in dieser Hinsicht völlig kontraproduktiv.

    Die Einnahmen welche sich als professioneller Fotograf aus den Bildern generieren lassen divergieren stark zu den steigenden Ausgaben auf der Equipmentseite.
    Und persönlich bin ich es leid mit dem letzten Schrei der Kameraindustrie den Fotohändler zu verlassen aber sogleich doch bereits wieder ein ‘altes’ Gerät in Händen zu haben. Einhergehend mit immensen Wertverlust.

    Wer mit Klienten arbeitet welche Bilder in hohen Auflösungen benötigen (weil sie es eben nicht besser wissen und ‘Kunde ist König’, etc…) wird sowieso vorwiegend im Mittelformat fotografieren (müssen). Dies ist aber auch ein Einkommensbereich wo sich diese Anschaffungen auch amortisieren.

    Und nach wie vor gilt eine (leider sehr oft übersehene) Regel: Um über Bildqualität diskutieren zu können muss vorher noch ganz was Entscheidendes passieren - das Bild muss erstmal in der Kamera sein! Und dafür sind ganz andere ‘Parameter’ einer Kamera-Objektivkombination relevant(er).

    Die derzeitige Kameraindustrie lässt uns alle mit 5000 MP - Pardon, PS - Autos im Stadtverkehr herumkurven.

    Für mich persönlich hat die digitale Industrie die Vernunfts- und Schmergrenze bereits überschritten. Mein nächster Equipment-Etat geht in eine Leica M7, nebst 35 mm Optik und Rollen von (hochempfindlichen) Schwarz-Weiß-Filmen (ernstgemeint). Digital läuft nebenbei für kommerzielle Auftragsabwicklung mit.

    Reinfried Marass

    Fine Art Photography : http//reinfriedmarass.com
    Commercial Photography : http://marassimages.com

  41. Widmaier

    An das 6MPixel.org-Team!

    Ich fand Ihre Ausführungen sehr hilfreich. Meine eigenen Erfahrungen wurden voll bestätigt.

    Mein Vorschlag, die Beurteilung von Kameras “griffiger” zu machen:
    ——————————————————————
    Angabe der MP/cm² (Anzahl Megapixel pro Quadratzentimeter Sensorfläche), wie sie auf der engl. Webseite
    http://www.dpreview.com/reviews/compare.asp als “pixel density” beim Suchen von Kameras vorgegeben werden kann und bei den Kameradaten dann auch angegeben wird.
    Mit den Sensordaten (Breite x Höhe, jeweils in mm) auf der Seite
    http://www.dpreview.com/learn/?/Glossary/Camera_System/sensor_sizes_01.htm
    lassen sich die Sensorflächen leicht als mm² berechnen, z.B. beim
    1/1,8″-Sensor zu 38,17 mm² und, dividiert durch 100, als 0,3817 cm² angeben.
    Bei einer 6 MP-Kamera würde sich dann eine Pixeldichte von
    6/0,3817 = 15,7 MP/cm², bei einer 10 MP-Kamera eine Pixeldichte von
    10/0,3817 = 26,2 MP/cm² ergeben.
    Mit den älteren Kameras Olympus C40 Zoom (1/1,8″; 4,1 MP; daraus ca. 11 MP/cm²) und Pentax Optio 550 (1/1,8″; 5 MP; daraus ca. 13 MP/cm²)
    habe ich gute Fotos gemacht; unzufrieden war ich mit der Sony DSC-W150 (1/2,5″; 8,1 MP; daraus 32,8 MP/cm²). Wie man sieht, ist hier die Pixeldichte fast 3 x so groß als bei den beiden älteren Kameras. Ähnlich schlecht waren meine Erfahrungen mit anderen, modernen Kameras mit hohen Pixeldichten.

    Mit frdl. Gruß
    Widmaier

  42. japan searches

    greatings…

    wow…

  43. chineseman

    hi…

    Great job. But not enought info. Where can i read more? Yours, spambot :)PS: I realy try to create comment wich you will like :)…

  44. AKB electronica

    greatings…

    usefull…

  45. MakroKnipser

    Ich kaufte mir 2007 die Nikon Coolpix P5000 mit 10 Megapixeln. Leider bin damit auch ich auf die Megapixel herein gefallen. Obgleich es eine schöne Kamera ist, kommt ihre Bildqualität nicht an die alte Kamera heran: die Nikon Coolpix 5000, die mich im Jahre 2001 noch stolze 1276 Euro kostete. Ihre 2560 x 1920 Pixel auf 8.8 x 6.6 mm Sensor und das hochwertige Objektiv können auch heute noch überzeugen. Deshalb gebe ich sie nun zur Inspektion, denn ich möchte das gute Stück nicht missen!

  46. Computer Hardware Cabinet Hardware Digital Camera Reviews

    Computer Hardware Cabinet Hardware Digital Camera Reviews…

    I didn’t agree with you first, but last paragraph makes sense for me…

  47. Joey

    Meinen allerherzlichsten Dank…

    Ich bin sicherlich kein Experte auf dem Gebiet der Photographie, dennoch war mir dieser “Pixelwahn” von Anfang an suspekt. Nachdem ich dann in verschiedenen Veröffentlichungen verhaltene Kritik daran gelesen hatte, habe ich mich überzeugen lassen und -rein aus dem Bauch heraus- meine Photoausrüstung auf 6,3 MP “downgesized”. Das heißt, die 8 MP (u.a.m.) Kameras wurden verkauft und dafür kam mir eine Nikon D70s und eine Fuji Finepix F30 ins Haus. Mit beiden 6 MP Kameras, die eine für die etwas anspruchsvolleren Photos, die andere “für jeden Tag”, bin ich sehr zufrieden. Nun, nach der Lektüre Eurer Seite, weiß ich auch warum! Dafür meinen herzlichsten Dank. Werde alles dafür tun, daß diese Seite bekannter wird!
    Gruß
    Joey

  48. osmu

    Oh wie WAHR!

    Warum produzieren diese Firmen am Markt vorbei…. Gut und schön, die Geschichte mit den Milliarden von Pixeln! Aber -wie man hier sieht- gibt es doch Leute, die nicht diesem Wahnsinn verfallen sind, sondern lieber qualitativ hochwertige Bilder machen. (Gerade auch mit den kleinen Kompakten, die sich leicht und bequem mitführen lassen) Leider ist DAS aber KEINER Firma aufgefallen.

    Dabei wäre es doch sicherlich möglich, alle neuen Erkenntnisse und Neuerungen in den Bau einer richtig guten 6MP Kamera zu verbauen.

    Ich frage mich, was die Firmen dazu bringt: Weniger Pixel können doch herstellungstechnisch nicht teurer sein als diese extremen Pixelgranaten?

    Wenn ich wüsste, wie ich Euch helfen könnte; Ich würde es gerne tun!
    Leider wird aber auch mein Beitrag nicht wirklich zu einem Umdenken helfen.

  49. drose

    Volle Zustimmung zu eurer Argumentation !!!
    Aber ich glaube, die Diskussion wird um den falschen Parameter geführt. Am Ende werden die Hersteller vieleicht auf 6 MPix zurück gehen, dabei aber aus Kostengründen die Chipgröße weiter verkleinern. In Konsequenz wären wir sogar die Dummen, da uns das Rauschen und die Beugungseffekte letztendlich erhalten beleibt.

    Es geht doch nicht wirklich um die Pixel-Anzahl, sondern um die Größe der lichtempfindlichen Fläche pro Pixel. Eure Rechnung empfiehlt 3 my2 pro Pixel.

    Mein Vorschlag: Die Größe der lichtempfinglichen Fläche pro Pixel sollte ein Qualitätskriterium in den Testberichten werden ! Oder es werden neben den Pixeln auch immer die Chipgrößen mit angegeben. Diese Angaben erschließen sich auch noch dem Laien, wenn sie richtig erklärt sind.

  50. RaSch

    PS-Wahn, Pixel-Wahn, Größen-Wahn?

    Fotografiere mit der Lumix FZ7, (6 Megapixel) die ich gerne auch mal runterstelle. Die vorige Kamera, eine Olympus Camedia mit 4 MP macht kaum schlechtere Fotos.
    Für 90% aller Aufnahmen reichen diese 4 oder 6 MP.
    Lediglich manchmal im Portraitbereich wäre eine gewisse Reserve nicht schlecht. Aber eben nicht mit Kompaktkameras mit Mini-Chip. Da muss dann etwas professionelleres her.

  51. Hruendel

    Wiederspruch!!!

    „Grundsätzlich gilt: Man kann aus der gleichen Optik mit einem kleineren Sensor mehr Licht pro Flächeneinheit konzentrieren.“

    Es stimmt schon, dass die Kameras mehr und mehr Bildrauschen zeigen. Die Gründe liegen aber eher in der schlechten Verarbeitung der Kameras und der Sensoren. Bei großer Nachfrage steigt die Quantität wodurch bekanntlich die Qualität leidet.

    Die Größe des CCD ist nicht entscheidend, sondern wie gut das Linsenwerk ist. Je mehr Licht auf der Sensorfläche gesammelt werden kann umso besser ist die Kamera bei schlechteren Lichtverhältnissen und größeren ISO Zahlen. Und da gibt es zwei Wege – größere und bessere Linsen oder ein kleineres Sensor. Ich hatte SLR-Kameras im Besitz mit 2/3 ” Sensor, die bei Dämmerung schlechter waren als Mittelklasse mit kleinerem Sensor. Es lag nur am Sensor der aufgrund seiner Größe lichthungriger war.

    Ein kleiner Ausflug in Sensortechnik:

    Die Sensoren werden auf Basis CMOS-Schaltungen gebaut. Ein MOS-FET Transistor wird bekannter weise leistungslos, Stromstärke ist also nicht entscheidend, nur mir der anliegenden Spannung angesteuert. Zwei unterschiedliche Solarmodule können gleiche Spannung von 19V erzeugen. Das eine Modul hat die Fläche 1m², das andere von 10cm². Der Unterschied zwischen den Modulen ist, dass die Leistung des einen für eine LED-Leuchte ausreicht mit dem anderen kann man bald einen Liter Wasser kochen. Der Sensor braucht keinen Wasser zu kochen – es braucht gar keine Leistung, es braucht nur die Spannung!
    Es sind 200mm Regenwasser auf 1m² gefallen. Wie viel mm Regenwasser sind auf 2m² gefallen? (Richtige Antwort – 200mm. Für die jenigen die damit Probleme haben.)

    Es gibt auch andere bekannten Gründe für Pixelrauschen:
    CCD-Sensoren erwärmen sich. Um in den SLR-Kameras das Effekt zu verringern werden die Sensoren so verbaut, dass sie die Wärme an das massive Gehäuse ableiten. Die Lage wurde durch Image-Stabilisatoren (IS) verschlimmert. Die Sensoren mussten in der flexiblen und leichten Aufhängung verbaut werden. Dadurch haben keinen wärmeleitenden Kontakt nicht nur zum Gehäuse der Kamera sondern auch nicht zur Platine. Kompaktkameras sind zur Massenware geworden. Die Kameras werden von den Firmen angeboten die mit Optik nie etwas zu tun hatten. Bester Beispiel sind Medion-Kameras. Die Billiganbieter haben mangelnde Erfahrung in Sachen Optik und ganz besonders in Software. In der Zeit wo die Markenhersteller wie Canon, Olympus seit Jahren ihre Einmeßmethoden mühsam ausfeilen bauen die Billighersteller die Kameras die mit Qualität nichts zu tun haben. Diese Tatsache wurde schon sehr oft in der Fachpresse und in den bekannten Internetportalen beschrieben und diskutiert. Unterschiedliche Kameras werden aus den gleichen Bauteilen zusammengebaut, Ergebnis – die einen können fotografieren, die anderen nicht. Selbst die restliche elektronische Fühlung der Kamera wird bei den Billigherstellern nicht so akkurat entwickelt und führt zum zusätzlichen Rauschen. In der Kamera gibt es reichlich Spannungswandler die zusätzliche Störungen verursachen.
    Ich würde die Thematik dieser Internetseite gründlich überdenken, die Organisatoren bieten sich mit dem Mathebuch und Fachliteratur zu beschäftigen.

    Grundsätzlich gilt: Man kann aus der gleichen Optik mit einem kleineren Sensor mehr Licht pro Flächeneinheit konzentrieren. Die Qualität sollte sich dadurch verbessern, doch weil die Kameras zur Massenware geworden sind haben die Qualitätsansprüche der Kameras und den Sensoren selbst nachgelassen. Viel Kunststoff und Imgestabilisatoren haben die Lage weiter verschlimmert.

  52. logoross

    Hallo Leute,
    endlich mal eine Homepage, die bei dem unsäglichen Pixelthema Tacheles redet.

    Allerdings fehlt mir immer noch die für mich entscheidende Info:
    Wenn ich eine Kompaktkamera mit 6 Megapixel habe (in meinem Fall eine Panasonic DMC-TZ2) werden die Bilder gravierend schlechter, wenn ich die Kamera im Menu auf die Bildgröße 3Megapixel einstelle oder ist das eher besser?

    Ich habe diverse Tests gemacht und die Bildqualität mit 3Megapixel für gut befunden. Aber nicht jeder Monitor ist gleich und Papierbilder habe ich bislang noch keine machen lassen.

    Anm. d. Red. : Bitte schauen Sie in unsere FAQs!

  53. sturm-lp

    Na da hat doch mal jemand den Nagel auf den Kopf getroffen…
    Ich werde den Link dieser Seite an die Welt dort draußen verteilen und preisen.

    Ich bin selber 12 Jahre im Fotohandel tätig gewesen und erinnere mich noch an unsere erste Digitalkamera von Casio. Ich glaube die hatte eine Auflösung von 75.000 Pix und ging für knapp 1600,00 DM über den Ladentisch. Seither ist viel passiert. Ich kann mich ebenfalls erinnern das ich in meinem Laden ein gedrucktes Bild hängen hatte, welches ich jedem Kunden zeigen musste, weil es mit der Olympus C21 gemacht wurde und selbst auf einer Größe von A3 immer noch klasse aussah. Hat mir natürlich niemand geglaubt.
    Nu ist meine geliebte Canon IXUS 400 leicht defekt und ich habe wirklich wirklich wirklich große Probleme, einen würdigen Nachfolger zu finden. Alle getesteten Kompakt-Digitalkameras aus dem Bekanntenkreis wurden schon einem Vergleichstest unterzogen. Echt erschreckend das Ergebnis.
    Nichts desto Trotz… lasst es uns gemeinsam anpacken und die ungläubigen lehren.

  54. Christoph

    Hallo!

    So eine Seite wollte ich auch machen, aber Ihr habt ja schon klasse Arbeit geleistet. Ich hätte allerdings noch eine andere Komponente ins Spiel gebracht: Die Objektivqualität.
    Je kleiner die Pixel, desto höher muss die Auflösung des Objektivs sein.
    Richtig gute DSLR-Objektive erreichen Auflösungen, die an die Auflösungsgrenze der Canon 350D (8MP) kommen. Z.B. http://www.photozone.de/Reviews/Canon%20EOS%20Lens%20Tests/184-canon-ef-24-70mm-f28-usm-l-test-report–review?start=1
    Dieses große, 1400€ teure Objektiv schafft noch nicht einmal die volle Auflösung des 350D Sensors mit etwa 6µm Pixelgröße. Wenn ein Objektiv bei 3µm Pixelgröße die Sensorauflösung ausnutzen/bedienen soll, muss es schon doppelt so scharf sein wie dieses große 1400€ teure Objektiv. Wenn irgendjemand hier mitliest, der dumm genug ist zu glauben, dass diese winzigen Billigobjektive der Kompakten doppelt so gut sind wie die hochwertigsten DSLR-Objektiv bitte “Hier” schreien.
    Ich würde auch noch Parallelen zu der Phase der interpolierenden Kameras ziehen, als genau wie jetzt aus Verkaufsgründen die Pixelanzahl ohne jegliche Gewinnung von Bildinformationen heraufgesetzt wurde.
    Damals hat auch der dümmste Konsument irgendwann mitbekommen, dass durch die Interpolation nur die Dateigröße wächst und dieser Trend verschwand gottseidank. Hoffentlich ist das jetzt genauso.
    Denn es ist ja schießlich bei dem Megapixelsensorwahn jetzt NICHTS anderes. Die Objektive schaffen es gar nicht, mehr als 6mp bei der Sensorgröße zu bedienen und entsprechend mehr Bildinformation zu sammeln.
    Ich würde mir auch Aufklärung bezüglich der besseren Schärfewerte der Megapixelwahnkandidaten bei Tests von Zeitschriften wünschen. Die Megahyperpixler schaffen es ja duch die nicht abschaltbare Nachschärfung der Bilder, Schärfe vorzugaukeln. Man müsste hier einfach mal ein Bild der f31 FD aus 12 MP Hochinterpolieren, Nachschärfen und dann zeigen, dass die F31FD tatsächlich mehr Details liefert als die 12MPler und dann auch die besseren Messwerte bei der Schärfe hat.
    Nach Studium der Leserkommentare, wo tatsächlich einige der Meinung sind, daß sie ja bei den 12MP viel besser Ausschnitte machen können als bei 6MP und der Wahn tatsächlich sinnvoll sein soll, tut Aufklärung hinsichtlich des Detailinhates und Interpolation gut.

    Ansonsten : SUPER SEITE!

    Gruss

    Christoph

  55. Daniel

    Hi Leute!

    Ich habe zwar keinen Fotoladen, aber ich bin voll bei euch dabei:
    Immer weiter so!

    So long

  56. becker43

    Ich habe gerade eine Canon G9 gekauft und habe diese Frage: Bringt die Verkleinerung auf 8 MPixel eine Verbesserung der Bildqualität, wenn ich nur schwarz/weiß fotografiere?

  57. puls

    das mit den vielen Pixeln hat mich schon früher ins schleudern gebracht.
    meine alte Oly mit 1,3Mp hat im Format bessere Ergebnisse 13×18 gebracht als eine Aldi mit 6Mp
    Nun ist meie Kleine eine Fuji F30

    Was aber hindert die Hersteller in die Kompakten min. APS Sensoren einzubauen und in die Großen welche mit von mir aus 6×9 cm ?- auf die Gefahr hin, daß die Baugröße der Cams nicht ständig kleiner wird.
    Der erste 21″ PC-LCD Bildschirm, den ich gesehen habe, kostete 11.500 DM
    und jetzt?
    so denke ich würden auch größere Sensoren erschwinglich werden.
    puls

  58. Kurt Ringlebe

    Als Profi bin ich voll hinter diesem Projekt. Bei professionellen Digitalkameras und Rückteilen sind in meinen Augen die Sensoren gut, allerdings lässt die Qualität der Objektive häufig zu wünschen übrig…

    Der “Marktdruck” scheint so hoch zu sein, dass erst einmal auch im Profibereich die Pixelanzahl über allem steht.

    Das ist nicht nur schade sondern ärgerlich, weil ich eigentlich gute Komponenten kaufe, aber im Einsatz feststellen muss, dass die Theorie sehr dunkelgrau ist.

    Die Konsequenz für mich heisst testen testen testen - kaufen erst nach eingehender praktischer Erprobung.

    Ein anderes Thema, gehört hier nicht her, ist die Rolle und das Selbstverständnis der sog. Fachpresse in den Printmedien. Meiner Meinung nach schreibt/urteilt in diesem Bereich kein Journalist wirklich unabhängig gegenüber dem jeweiligen Verlag/Arbeitgeber bzw. Fotofirma. Das finde ich ebenfalls sehr sehr traurig bis ärgerlich.

    Damit sich meine Stimmung etwas hebt, soll´s das gewesen sein ;)

    Auch von mir ein WEITER SO und ein EBÜB - Daumen hoch!

  59. Nikon Digital Camera Software

    Canon Elf Digital Camera Will Make an Exellent Choice for the Choice Hobbyist Photographer…

    Digital cameras have been used for different occasions and events. These events can be weddings, birthdays and pictures of nature. The various Canon digital cameras are suited for both the novice photographer as well as the more experienced professiona…

  60. ygeh51

    Hallo,

    als vom Pixelwahn genervter und mit 3-6MP fotografierender Zeitgenosse möchte ich hier mal eine interessante Frage stellen:

    Wie kommt es eigentlich, dass in einer bekannten deutschen Foto-
    zeitschrift, die bei den Initiatoren von 6mpixel.org testen läßt,
    Kameras mit 5-6MP nie mehr als 30-40 Punkte bei “Bildqualität”
    vergeben werden (bzw. wurden, weil es diese Kameras praktisch nicht
    mehr gibt), bei den Kameras mit 10-12 MP aber praktisch immer
    50-60 Punkte???

    Fällt irgend jemand dazu eine schlüssige Antwort ein?

  61. nirwara

    Hilfe!
    Wie schon in einigen Kommentaren zu lesen, führt diese Seite zu einem großen Problem: es gibt keine 6MP Kameras zu kaufen!
    Seit meine 3MP aus dem Skilift gesegelt ist, sträube ich mich so ein Pixelmonster zu kaufen. Bisher war der Grund meiner Ablehnung die Datenmenge.
    Doch nun, ja, nun weiß ich erst recht nicht weiter…

  62. ricochet

    Ihre 6 Megapixel Initiative ist sehr lobenswert.Allerdings darf man nicht schlussfolgern :6 MP=gute Kamera.Dazu bedarf es noch einer guten Optik und Signalverarbeitung.Die 6 MP Kameras von damals waren Technologieträger,die dem Massenmarkt den Weg ebneten.Die 6 MP Kameras,die der Markt heute anbietet sind oft Billigknipsen mit zweifelhafter Abbildungsqualität.
    Es bringt auch nichts,wie schon an anderer Stelle vorgeschlagen,die Auflösung einer 12 MP Kamera einfach auf 6MP zu reduzieren.Die Pixelgröße bleibt gleich.
    Der Markt schreit nach DSLR Kameras mit großen Sensoren.Eine Kompakte mit “nur” 6 MP und guter Abbildungsqualität,die allerdings genauso viel kostet wie eine 12 MP Kamera ist wohl kaum in großen Stückzahlen abzusetzen.

  63. Zwiebelring2000

    Bezüglich der Datenmenge:
    (4:3-Auflösung)

    2 Megapixel = 1.920.000 Pixel = 5.760.000 Byte (3 Byte/Pixel) = 5,49 MB unkomprimiert
    6 Megapixel = 5.947.392 Pixel = 17.842.176 Byte (3 Byte/Pixel) = 17,02 MB unkomprimiert
    8 Megapixel = 7.990.272 Pixel = 23.970.816 Byte (3 Byte/Pixel) = 22,86 MB unkomprimiert
    10 Megapixel = 10.017.408 Pixel = 30.052.224 Byte (3 Byte/Pixel) = 28,66 MB unkomprimiert
    12 Megapixel = 12.305.920 Pixel = 36.917.760 Byte (3 Byte/Pixel) = 35,21 MB unkomprimiert

    Diese Rechnungen basieren auf der Aussage, 3 Byte pro Pixel zu benötigen.

  64. klafrie

    Habe eine neue Canon A650IS (12,1 MP).
    Als erste Maßnahme habe ich die Einstellung auf 8 MP und 100 ISO festgelegt.
    Bringt das Herunterstellen auf 8 MP aber wirklich eine Verbesserung des Ergebnisses?
    Hinsichtlich der 100 ISO bin ich mir eigentlich sicher. Selbstverständlich nur sofern diese Einstellung für die jeweils gegebenen Lichtverhältnisse ausreichend ist

  65. AHK-Studios

    Hallo!
    Wie wär’s mal mit so einer Datenbank sämtlicher Kameras mit großem Sensor?
    Damit man mal weiß was man gebraucht so kaufen kann… ;-)
    www.dpreview.com ist ja schon nicht schlecht; gute Dantenbank sämtlicher Digi-Cams, sogar Testbilder in Originalgröße zum Runterladen. Leider fehlt eine Suchfunktion nach Sensorgröße :-(

    Was haltet ihr eigentlich von der neuen “EXILIM Pro EX-F1″?
    Die hat saubere 6-MPixel und kein überfordertes Knopfloch-Objektiv.
    mfg Arno

  66. Jessie

    Jessie…

    Man i love reading your blog, interesting posts !…

  67. fips21

    Tja, solange sich der Großteil des Volkes durch “saubillig” und ähnliche Slogans zum Kauf von 10MP-Kameras für 99,- Euro bewegen läßt, wird es keine Aussicht auf Besserung geben!
    Die guten alten Kameras mit 5 oder 6 MP verschwinden einfach vom Markt. Ich hätte gerne noch so ein Modell, aber bitte neu mit voller Garantie. Leider nicht mehr zu haben. Wirklich schade!

  68. Uwe

    Hallo,

    zuerst vielen Dank für die sehr informative Webside!

    Ihr habt mit allem gesagten absolut recht und ich hoffe, dass diese Initiative das Erhoffte bringt!

    Für mich scheint es im Moment so, dass die Hersteller schon sehr bald (einige schon jetzt nicht mehr) nicht mehr in der Lage sein werden dem Massenkunden Digitalkameras mit guten Bildqualitäten anzubieten! Jedes Jahr das gleiche, Pixel hoch - Bildqualität runter…

    Um dieses zu verdeutlichen habe ich hier ein Beispiel:
    Letzes Jahr habe ich mir nach einiger Recherche eine Canon PowerShot A710IS angeschafft. Mit der Bildqualität bin ich sehr zufrieden! Jetzt gibt es den Nachfolger A720IS, ist der besser? Ich finde nein, aber seht euch das hier selbst an. Und das sind nur 0,9 MP mehr als beim Vorgänger…

    http://www.dpreview.com/reviews/canona720is/page6.asp

    Die Hersteller müssen endlich ihr Marketing umstellen, sonst muss der qualitätsbewusste Kunde vom Gebrauchtmarkt leben!

    In guter Hoffnung,
    Uwe

  69. blog

    hello…

    wonderful…

  70. Wolfgang

    hallo !

    zu beginn möchte ich gleich mal mein kompliment, allen beteiligten, über den artikel des pixelwahnsinns aussprechen!

    wie wahr - wie wahr !!!!!!!!!!!!!!!

    mit 18 habe ich mit einer canon ae1 meine ersten gehversuche unternommen was sich zu einem tiefen hobby entwickelte. später stieg ich dann auf eine canon t90 um welche mir im ausland gestohlen wurde. damals war gerade die zeit der digicam olympus c-300 welche ich mir mal als übergangslösung zugelegt hatte.
    kaum zu glauben: heute, 5 jahre später, mach ich noch immer tolle fotos mit ihr und das mit einer auflösung von 3 megapixel. natürlich vermisse ich dabei gewisse funktionen um der kreativität freien lauf zu lassen aber wenn man fotografisch gesehen etwas beweglich ist kann man/frau auch mit kompakten gute fotos machen.
    mit der camera habe ich belichtungsspeicher, spotmessung, hochwertiges objektiv und einiges mehr.
    dies nur kurz, ich möchte ja nicht werbung machen für olympus sondern zeilen schreiben zum pixelwahn.

    von meiner seite her kann ich nur sagen dass meine prints in a4 absolute topqualität haben wobei auch der drucker einer der billigen ist.(canon - ip2000) lange zeit war ich überhaupt der meinung nur das teuerste und neueste ist das beste; als hobbyfotograf habe ich ja wirklich auch hohe ansprüche.
    zeitweise stand ich mit 3mp natürlich vor dem problem ein foto in a3 oder a2 zu drucken - nur: wie oft kommt das im jahr vor???
    ich stell mir überhaupt die frage ob 6mp für ein bild im a4-format notwendig sind??? ich hab schon a4-fotos mit 6mp gesehen, überzeugt hat es mich nicht wirklich! es war schon ein qualitativer unterschied zu bemerken nur der war so gering dass ich fast überzeugt bin dass es 95% der “normalknipser” gar nicht bemerken, vorallem schon deswegen da sie sich äusserst selten fotos in a4-format drucken bzw. entwickeln lassen.
    ich kann dem artikel nur beistimmen: viel pixel, viel speicherbedarf, schnellerer pc für die bildbearbeitung, mehr speicher für den pc usw. usw.

    ich bin jetzt in einer situation wo ich mich gerade wegen einer neuen kamera mit “RAW-format” umschaue. es gibt auch schon einige kompakte welche dieses format anbieten nur frage ich mich ernstlich ob nicht auch dieses format in den kleinen leidet. dass das raw-format viel speicher benötigt glaube ich nicht erwähnen zu müssen. mein momentaner “entscheidungsstand” ist “back to the roots” und es wird wahrscheinlich eine kamera mit 24×36.

    mein FAZIT: kamera mit weniger pixel-erspartes in sinnvolles zubehör (batterieladegerät für das auto, externer blitz, stativ, usw.)anlegen. bringt um einiges mehr als die meisten für möglich halten.

    in diesem sinne wünsche ich allen noch viel spass beim ausüben ihrer hobbys - welcher art auch immer.

    grüsse wolfgang

  71. Ronnie

    Hallo, irgendetwas stimmt hier nicht. Wenn ich das richtig sehe waren es die Fotozeitschriften die über jede neue Kamera gejubelt haben, waren sie es nicht die geschrieben haben ,toll auch dass man die Kamera bis 3200 ASA einstellen kann,? Hier wird öfter die s6500 von Fuji erwähnt, die muß grottenschlecht sein denn wenn man den aktuellen Tests glauben kann dann ist die FZ18 von Pana um längen besser,siehe Chip Bestenliste.
    Ich möchte damit sagen dass nicht immer die Hersteller schuld sind sondern die Fachzeitschriften auf den Zug mit aufgesprungen sind. Und ,wenigstens ist das meine Meinung, auch diese Seite ist wahrscheinlich gemacht worden dass der Umsatz und die Seriösität der Redaktionen gesteigert wird. Das ganze ist bei www.henner.info schon lange zu lesen.Trotzdem finde ich das diese Aufklärung besser ist als gar ichts

  72. blumboo

    Das ist genau das, wonach ich schon lange gesucht habe. Gerade, wo mein 9Mpix-Modell ausgetauscht werden soll, bin ich nun sicher auf dem richtigen Weg, wenn ich noch ein letztes Modell der 6er-Gattung erhaschen kann. Die einzige Sorge, die ich habe ist: Reichen 6Mpix doch tatsächlich für ein 50×70 Poster? Das war nämlich seinerzeit der Kaufgrund für 9Mpixel? Vielleicht kann hier jemand helfen? Das würde dann meine Entscheidung leicht machen und eine der vielleicht letzten guten Fujis gehört mir.
    Danke und weiter so!

  73. j.wallnerkorf

    Vielleicht hilft in der “Megapixel- und Datenmülldiskussion” dieser für mich sehr aufschlussreiche Online-Beitrag weiter:
    »Pixelmania« - Irrweg der Digitalfotografie?
    Gefunden bei
    http://www.badenhausen.net/rolf-badenhausen/Pixelmania.htm
    MfG
    Dr. Jürgen Wallner-Korf
    j.wallnerkorf@yahoo.com

  74. Dr. Arthur A. Keller

    Hallo,
    eine lobenswerte Initiative und eine sehr informative Webseite.

    Ich würde mir noch detailliertere Angaben zur Situation bei digitalen Spiegelreflex-Kameras wünschen.

    Ein sehr häufiger Fehler digitaler Bilder, den wir bei den Kunden sehen, die uns Bilder zum Ausdrucken senden (für großformatige Leinwanddrucke), sind Artefakte durch zu starke oder auch wiederholte JPG-Kompression. Jedem an guter Qualität Interessierten kann man eigentlich nur sagen: Finger weg von JPG, TIF nehmen oder RAW-Daten, als TIF extrahiert.

    Gruß aus Schwanheide
    Kunsthaus-schwanheide.de

  75. jodahush

    Eine sehr lobenswerte Initiative. Ihr solltet euch mit anderen Publzisten verbandeln, damit eure Information in die Masse getragen werden kann.

    Leider sehe ich wenig Aussicht auf Erfolg gegen die Industrie.

    12 MP kosten Speicher, daher wird neben neuen Kameras mehr Speicher verkauft.
    Canon und Co verdient sehr viel Geld mit Tinte, also müssen Drucker verkauft werden, die große Bilder drucken (PS Ich habe einen tollen Druck A4 aus 2MP).
    Die hochauflösenden Sensoren sind Massenware, daher billiger als andere. Wenn ein Hersteller auf einen großen Sensor setzt, wird sein Nischenprodukt teurer, und bei der aktuellen Kundensicht, seltener verkauft.
    Die Prozessoren werden schneller, also baut man Algorithmen, die die verzerrten Bilder wieder halbwegs geradeziehen. That’s the way it is.

    Ich hatte eine IXUS 70 u 75, beide ein Musterbeispiel an Chromatischer Aberration. Canon hilft sich durch einen künstlichen Weichzeichner. Der Erfolg gibt ihnen Recht. IXUS 75, klein, sexy, riesen Display, ist ein Verkaufsschlager. Die Fuji F40FD war in der Bildqualität NICHT besser, dafür hatte sie sogar noch Schwierigkeiten die richtigen Einstellungen zu finden. Echt frustrierend, mittlerweile war ich schon nach 2nd hand Cams (wie der Pentax Optio 555) auf der Suche.

    Durch Zufall habe ich dann eine Samsung L830 mit 8.1 MP erwischt.
    (1/2.5″ Chip, Obj, Blende 3 u. 7.5;) Entgegen der Theorie macht die Samsung tolle Aufnahmen, die sogar die meiner Sony DSC S75 (3.3MP, Carl Zeiss Objektiv) in den Schatten stellen. Ich weiss nicht wie Samsung das macht, aber ich bin erst mal zufrieden und bedient.

    Trotzdem werde ich eure Campange unterstützen und jedem Interessierten den Link zukommen lassen.

  76. knetartpunktde

    Ich bin - mal zur Abwechslung - kein Kamerafachmann, möchte aber trotzdem hiermit meine Zustimmung für diese aufklärende Seite zum Ausdruck bringen. Auch ich beschloss mir vor etlichen Jahren eine digitale Kamera zuzulegen, da ich aus Informationen in Zeitschriften und TV den Eindruck gewonnen hatte, dass die Digitaltechnik nun qualitativ der Filmtechnik ebenbürtig sei.
    Bis dahin hatte ich mich - trotz starkem Interesse für die Fotografie - mit dem Kauf eines Gerätes noch zurück gehalten, da mir das herkömmliche Aufnahmeprinzip: Aufnehmen - Film entwickeln lassen - Tage später schauen, ob die Bilder gelungen sind, völlig zuwider war. Meiner Meinung nach MUSS ein Fotograf, der gestalterisch tätig ist, sein Ergebnis sofort kontrollieren können.

    Aber das nur am Rande. Ich studierte also nun, auf welche Merkmale man bei einer Digitalkamera achten müsse. Selbstverständlich hob sich sofort ein Wert hervor: Die Zahl der Pixel bzw. der Millionen von Pixeln. Folglich beschäftigte mich in der Folgezeit nur noch das Verhältnis: persönliches Kaufbudget - maximale Pixelzahl. Kurz vor dem Kauf bekam ich noch mit, dass man sich mehr für den optischen als für den digitalen Zoomwert interessieren sollte und schon hatte ich eine 3,2 MP-Kompaktkamera, die mich, was die Abbildung von Details betraf, nie enttäuschte. In den Folgejahren wunderte ich mich nur über die leicht abfälligen Bemerkungen von Bekannten, die bereits über 5 MP-Kameras verfügten. Ich probierte zwei dieser Kameras aus und entschied für mich: Kein Grund, mich von meiner Kamera zu trennen!

    Dann fiel meine Kamera in einen Farbeimer. Verständlicherweise nun doch ein Grund, nach einer neuen Kamera Ausschau zu halten. Inzwischen hatte ich mein Wissen stetig erweitert, wollte bei einer neuen Kamera auch weniger von ominösen Automatikprogrammen abhängig (gruselig, was es auf dem aktuellen Markt zu diesem Thema gibt !) sein um mehr gestalterische Freiheit zu haben, redete auch mal mit einem Profi und habe nun eine NIKON D50 mit . . . 6 Megapixel-Chip und bin sehr froh über meine Entscheidung, spätestens seitdem ich diese Seite entdeckt habe !
    www.knetart.de

  77. Apollo

    Glückwunsch zu dieser Aktion!

    Meine lange Suche nach einem kompakten Alltagsersatz für meine DSLR kam ins Stocken, da nirgendwo mehr eine Fuji F30/F31 aufzutreiben war. Habe nun einen ungeliebten 8MP Boliden zu Hause. Dieser macht nur bei eitel Sonnenschein und ISO

  78. medicus

    Guten Morgen!

    Das Unglück dieser Welt ist, dass die Menschen zu dumm und zu faul sind über solche etwas diffizilen Zusammenhänge nachzudenken. Leider hat das auf anderen Gebieten noch viel schlimmere Folgen.
    Aber die wahre Tragödie ist die Dominanz von Werbung und Marketing, oder besser gesagt: die Dominanz der Marktingfachleute in der Industrie, die nicht daran interessiert sind gute Produkte zu verkaufen, sondern nur mehr Ramsch. Früher war das Marekting dazu da ein technisch gutes Produkt bekannt zu machen. Heute um jeden Schmarrn an den Mann/die Frau zu bringen.
    Kameras wie die Fuji 31fd untergehen zu lassen und ohne jede Not ein 12MP Monster auf den Markt zu bringen ist ein Attentat auf die Konsumenten. Schade, dass selsbt bei Fuji die Techniker vor den Dummschwätzern aus dem Marketing kapitulieren mussten.
    Wie heisst es so schön: marketing messages have to short and stupid. Zu was anderem ist die Menschheit nicht mehr fähig.

    Trotzdem wünsche ich ein schönes Jahr.

  79. PhyshBourne

    Tolle Seite!
    Danke!
    Warum gebt ihr keine konkreten Empfehlungen, welche Kameras nun tatsächlich was taugen und welche nicht, bzw. welche 6mpix-Kameras zumindest empfehlenswert sind?
    Das würde sicherlich vom Kunden als sehr hilfreich empfunden werden!

  80. Jannik

    Hallo!

    Endlich mal jemand der mir aus der Seele spricht.

    Ich habe nun wirklich nicht viel Ahnung was Digitalkameras angeht.

    So habe ich mich auf in den Laden gemacht und habe mich dort beraten lassen.

    Dort habe ich dann eine 8.0 Megapixelkamera gekauft. Diese hat über 300 EUR gekostet.

    Ich dachte: damit kann man ja nichts falsch amchen (nachdem ich günstigere Modelle mit 7 Megapixeln) ausprobiert habe.

    Lange Rede kurzer Sinn: die Kamera machte wirklich gute Bilder (im Laden bei starker Beleuchtung).
    Also habe ich die Kamera gekauft und zuhasue ausprobiert.

    Dann der Schock: die Kamera hat Bilder gemacht, wo ich gedacht habe, die kann nur defekt sein. Ein Bildrauschen, welches ich so noch nie gesehen habe. Auch nicht bei meiner alten 4.0 Megapixelkamera.

    Selbst meine alte Kamera hat 1000 mal bessere Bilder gemacht als die 8.0 Megapixel Kamera.

    Also ich zurück in den Laden, Kamera umtauschen.

    Dort wurde mir dann unterstellt ich könnte mich nicht entscheiden und die Kamera ist ganz neu, das beste was im Moment auf dem Markt ist, bla bla bla. Ich hätte bestimmt die falschen Einstellungen gewählt, …

    Nach langem hin und her habe ich dann mein Geld zurück bekommen.

    Nun werde ich mir erst eine Digitalkamera kaufen wenn dieser Pixelwahn endlich ein Ende hat.

    Sehr geehrter Herr Wüller, ich kann Ihrer Aktion hier zu 100% zustimmen. Am Liebsten würde ich diese Seite mal dem Typen im Laden vorlegen.

    Weiter so

  81. Localizer

    Tolle Initiative! Zur Zeit versuche ich verzweifelt, noch eine Fuji S6500fd mit 6 MP zu bekommen, aber leider wird diese Spitzenkamera (in ihrem Segment) nicht mehr gebaut, und das nach nur etwas mehr als einem Jahr! Ich bin sicher, der Nachfolger hat mehr als 6 MP…

  82. pixelmeister

    nachtrag:804*1182px - nikond40 -wer zum geier von den entwicklern kam auf eine solche auflösung ???

    das seitenverhältnis passt jedenfalls nicht korrekt auf 10×15!
    oder ist da der “weiße” trauerrand schon mit einbezogen ?

  83. pixelmeister

    “…wenn sie z.B. ein 10 x ca. 15 cm Foto bestellen möchten, durchaus schon eine Auflösung von 804 x 1182 Px ausreicht, um ein qualitativ hochwertiges Bild zu erhalten…”

    – ich hätte gern ein foto mit dieser “nativen” auflösung zugeschickt bekommen. das werde ich dann auf 10×15 ausdrucken,und es ihnen per post zukommen lassen! versprochen! ich werde mich überraschen lassen, welche qualität dieses foto hat!.
    ich für meinen teil habe noch kein 804*1182px bild gesehen, lasse mich aber gern eines besseren belehren !
    mfg

  84. pixelmeister

    “…Jan
    Am 11. Dezember 2007 um 10:52 Uhr

    Hallo,
    eine Frage habe ich, für die ich so noch keine Antwort gefunden habe.
    Alle aktuellen 10-12 MP Kameras bieten doch die Möglichkeit, die Auflösung zu reduzieren. Bringt das nicht eine “virtuelle” Vergrößerung der Pixelgröße durch die Interpolation beim Herunterrechnen der Auflösung?…”

    –ein pixel ist ein pixel, da wird nix vergrößert.
    die bildqualität (wenn man die cam zb auf ca. “halbe auflösung” stellt) wird BESSER, mal davon ausgegangen, es ist eine GUTE cam mit einem GROSSEN CCD-chip der neuesten generation.

  85. hannibalstgt

    Liebes 6MegaPixel Team,

    zuerst mal Gratulation zu Ihrer Aktion gegen den Megapixel Wahn.

    Aber es muss auch richtig rüberkommen. Manche Zeitungen verkürzen da sehr und sagen nur: Mehr Pixel ist nicht gleich besser und damit hat es sich.
    So ist z.B eine Canon PowerShot A650 IS mit 12 MegaPixeln sicher nicht schlechter als eine PowerShot A720 mit 8 MegaPixeln. Die erste hat nämlich einen 1/1.7 Sensor und die zweite einen 1/2.5 Sensor. Die Pixelgröße ist daher nicht allzu unterschiedlich.

    Die richtige Aussage, die rübergebracht werden muss, muss also sein: was ist die optimale Pixelzahl pro Flächeneinheit, z.B. pro Quadratzentimeter.

    Ich habe gerade meine Canon S50 (5 MP 1/1.8 Sensor) gegen eine A720IS (8 MP 1/2.5 Sensor) ausgetauscht und ich stelle keine Verschlechterung der Bildqualität fest. Ich habe aber den Vorteil der optischen Bildstabilisierung, der (etwas) schnelleren Reaktionszeit und des größeren optischen Zoombereiches.
    Zudem gibt mir die höhere Pixelzahl eine erweiterte Möglichkeit, das Bild später zu beschneiden. Auch ein nicht zu verachtender Vorteil, wenn man solche Auschnitte noch vergrößern will.

    Ich hätte mir auch eine 6 Megapixel CompactCamera mit ähnliche Ausstattungsmerkmalen gekauft. Das gibt es aber heutzutage leider nicht mehr.

  86. Jan

    Hallo,
    eine Frage habe ich, für die ich so noch keine Antwort gefunden habe.
    Alle aktuellen 10-12 MP Kameras bieten doch die Möglichkeit, die Auflösung zu reduzieren. Bringt das nicht eine “virtuelle” Vergrößerung der Pixelgröße durch die Interpolation beim Herunterrechnen der Auflösung?
    Vielleicht was für die FAQ?
    Gruß
    Jan

  87. mi.mohr

    Hallo zusammen,

    ich bin durch einen Hinweis in der Zeitschrift Foto Praxis auf Ihre Seite aufmerksam geworden und finde diese Initiative klasse!!!

    Ich selbst fotografiere mit einer DSLR, aber ich bin heilfroh, dass ich meinem Bruder kürzlich zu einer kompakten Fujifilm f31fd geraten habe. Ihre Berichte bestätigen viele Testberichte, in denen aktuelle Kameras mit “wenig” Megapixeln deutlich besser abschneiden als Modelle mit 8 und mehr MP. Man kann nur hoffen, dass eine Aufklärung in Gang gesetzt wird, die das Nachfrageverhalten der Konsumenten nachhaltig ändern und zur Produktion von besseren Kompaktkameras führen wird.

  88. StopptDenPixelwahn

    Hallo,

    vielen Dank für die ausführlichen Hintergrundinformationen. Es passiert leider immer wieder, dass man als unbedarfter Kunde auf irgendwelche Pseudo-Leistungsmerkmale von Produkten hereinfällt, ohne deren Nutzen für den praktischen Gebrauch zu hinterfragen. Zumal oftmals sogenannte Fachhändler und -Zeitschriften auch kein Interesse haben, dort aufklärend zu wirken.

    Jedenfalls habe ich meinen geplanten Kauf einer neuen Kompakten einstweilig zurückgestellt, bis die Hersteller die Sensorgrösse wieder der Pixelzahl angepasst haben (bzw. umgekehrt) oder den Sensor mit Stickstoff kühlen.

  89. HappyFoto

    Liebes 6mpixel.org-Team,

    wir sind das mittelständisches Fotolabor HappyFoto (www.happyfoto.at) aus Österreich und unterstützen auf jeden Fall eure Initiative. Wir weisen unsere Kunden immer wieder darauf hin, dass, wenn sie z.B. ein 10 x ca. 15 cm Foto bestellen möchten, durchaus schon eine Auflösung von 804 x 1182 Px ausreicht, um ein qualitativ hochwertiges Bild zu erhalten.

    Wir haben auch bereits einen Backlink in unserer FAQ-Seite unter www.happyfoto.at/fix/tippstricks/bildgroesse.htm eingerichtet!

    Mit freundlichen Grüßen
    DI (FH) Roland Wurzinger

    www.happyfoto.at
    www.happyfoto.de

  90. harze

    Hallo Herr Wüller,

    seit einiger Zeit bin ich auf der Suche nach einer Kompakten digitalen „immer dabei Kamera“ die auch im RAW-Format speichert (fotografiere z. Zt. mit einer digitalen SLR), wobei ich auch die Tests in verschiedenen Fotozeitschriften lese. Bei der Suche im Internet bin ich auf Ihre Website gestoßen und was lese ich dort:

    „Beste Bildqualität mit 6 Megapixeln!“
    „Je mehr Pixel desto schlechter das Bild“

    Da sie auch Tests für die Zeitschrift Color Foto durchführen, habe ich mir die Tests in
    ColorFoto 12/2007 noch mal genau angesehen und musste feststellen, dass die hier veröffentlichten Testergebnisse bei der Bildqualität nicht mit der o.g Aussage über die
    6 Megapixel bei Kompaktkameras übereinstimmen.

    Bei einem Vergleich der 6-Megapixel ( Fuji FinePix S6500fd) und der 12-Megapixel
    (Canon Powershot G9) ist die Canon in der Bildqualität wesentlich höher bewertet.
    Die Sensorgröße ist bei beiden mit 1/1,7 Zoll angegeben.

    Sieht man sich die Punktewertung genauer an, so stellt man fest, dass die Differenz bei der Auflösung von der Bildmitte zum Bildrand bei der Fuji zwar wesentlich geringer ist als bei der Canon G9, insgesamt hat jedoch die Canon eine höhere Auflösung und dadurch auch eine wesentlich höhere Punktewertung.
    Das bessere Rauschverhalten der Fuji kann dieses Gesamtergebnis bei der Bildqualität auch nicht ausschlaggebend beeinflussen.
    Auch die bisher veröffentlichten 5 Tests der 12-Megapixel Kompaktkameras in ColorFoto
    zeigen in der Punktzahl bei der Bildqualität kein schlechteres Ergebnis als die 6-Megapixel Kompakten, im Gegenteil, sie sind fast alle höher bewertet.

    Wie kommt es also zu der Aussage „Je mehr Pixel desto schlechter das Bild“ ?
    Wie soll der Verbraucher zu einem anderem Kaufverhalten bewegt werden, wenn die Tests in der Fotozeitschrift was anderes aussagen?
    Wird bei den Testveröffentlichungen das Rauschen evtl. zu niedrig und die Auflösung zu hoch bewertet ?
    Hier wäre eine plausible Erklärung sehr angebracht.

    Mit freundlichen Grüßen
    harze

  91. canonisch

    Liebes 6mpixel.org-Team,

    sehr interessante Website.
    Ich habe ähnliche Erfahrungen gemacht: Im “Ich bin doch nicht blöd” Markt gab es keine Informationen zu den verwendeten Sensoren, sondern es wurde mehr nach “Preislage” empfohlen, nicht nach Bildqualität.
    Also vielleicht doch besser zum Fachhandel gehen (und dann dort auch kaufen), um sich richtig beraten zu lassen.

    Der mündige Käufer besorgt sich allerdings im Vorfeld doch mal eine Fotozeitschrift, um sich über die Bildqualität zu informieren !?
    Damit sind völlige Fehlkäufe doch eigentlich ausgeschlossen.

    Problematisch wird es nur dann, wenn keine Alternativen mehr auf dem Markt sind, d.h. die Anbieter nur noch schlechte Kombinationen von “kleiner Sensor zu viele Pixel” anbieten.

    Die Anbieter müssten zusätzlich zur Pixelanzahl die Kennzahlen “Rauschverhalten, Lichtstärke, Geschwindigkeit” angeben - dann erst kann man sich ein Bild machen.

    Was können wir tun ? Freunde informieren, vernünftige Kameras kaufen und die MPixel KB Kameras links liegen lassen …

  92. hschaef2

    Ein Volk im PS Wahn.

    Wer ein Auto mit mehreren hundert PS kauft oder bewundert, kauft auch möglichst viele Pixel.

    Das schnelle Auto kommt auch selten schneller ans Ziel.

  93. Esken

    Das Problem, das mich am meisten ärgert, ist die Tatsache, dass Innovationen in neuen Kameras immer mit dem Pixel-Overkill verknüpft werden. Ich hätte gerne die Technik der neuesten Kompakten, aber mit einer guten Optik und ausreichenden 6MP Auflösung. Gibt es aber nicht, weil angeblich unverkäuflich.

  94. pixelmeister

    habs mir mal “angetan”, und fast alle beiträge gelesen…
    das sind ja fast durchweg nur positive reaktionen.

    kennen zuwenige leute eure seite?
    oder legen da einige ne schleimspur?

    ganz unrecht mit dem anprangern des “MP-wahns” habt ihr ja nicht.
    6mp halte ich allerdings für zuwenig (für meine zwecke).

    8 oder 10mp sollten es schon sein.
    davon mal ab:
    eure seite finde ich gelungen :-D
    dafür daß es ne wordpress-aktion ist, und in 20 minuten zusammengeklickt :-D

    herzlichen gruß

  95. pixelmeister

    Noch etwas Allgemeines zu dem MP-Wahn.

    Zu dieser allgemeinen Entwicklung kann ich sagen - es ist ein Teufelskreis liebe Zuschauer. ;-)

    Es wäre ähnlich wei bei den CPUs langsam an der zeit, die Sensorqualität zu verbessern, die Sensorengröße hochzuschrauben. 8mp,10mp sollten ausreichen…dazu ein 50-100% größerer Sensor, doppelt so hohe Qualität, niedrigeres Rauschen, etc…..

    Ich finde es erschreckend, dass man fast nirgends mehr die von euch hochgelobten 6mp cams zu kaufen bekommt. Selbst die Einsteigercams sind schon bei 7mp angelangt (was ich für Schwachsinn halte, da dies wirklich “sehr kompakte” Modelle sind).

  96. pixelmeister

    “… und 1998 wurde die 2 Megapixel Kamera zum Standard.

    Nun war die Pixelanzahl ausreichend, um ein 10 x 15 cm Bild in sehr guter Qualität zu drucken und auch der A4 Ausdruck sah sehr ordentlich aus….”

    Wie bitte? Ein mit 2MP aufgenommenes Bild auf DIN A4 ausdrucken = “ansehnlich” ? Vielleicht bin ich “verwöhnt” oder hab was an den Augen, aber selbst mit meiner alten Samsung Digimax330 (3,3mp) sieht ein Ausdruck auf 10×15 bescheiden aus !! Ich weiß ja nicht, mit welchen Cams ihr das damals getestet habt, aber die Otto-Normal-Kamera bei 3mp hat gerade mal für 9×12 gereicht, und selbst diese Ausdrucke sehen je nach Motiv recht bescheiden aus (wenn man genau hinkuckt, aus 30cm Entfernung sind sie “gut”).

    Für mich zählt, dass bei einem gedruckten Bild 1.keine Artefakte zu sehen sind, 2. kein Aliasing 3.Kontraste und Sättigung ausgeglichen sind.

    Die bildqualität sollte bei einer Vergrößerung von 3:1 noch so gut sein, dass man ebenfalls kein Rauschen, keine Artefakte oder Alisaing wahrnimmt.

    Bei 2mp seh ich schon bei 2:1 die Pixel tanzen. Das reicht bestenfalls für ‘nen A8 Ausdruck. Ich hab seit 2006 eine 8mp Cam, und bin allgemein damit zufrieden.

    Der einzige Punkt, in denen ich den Ausführungen des Beitrags “Beste Qualität mit 6mp” 100% Recht gebe, ist das heftige Bildrauschen. das variiert allerdings von Fabrikat zu Fabrikat. Es gibt auch 8mp Cams mit niedrigem Bildrauschen. Für mich war wichtig, satte Farben, große Brennweite, Video-Funktion, flexibler Speicher (CF1, CF2, Microdrive), großer Funktionsumfang, lange Akkulaufzeit.

    Ok, mag der ein oder andere Fotoprofi sagen - wo ist da das Problem?
    Der Preis! Ich habe 580 EUR bezahlt, mitsamt allen “add-ons” kam ich auf 900 EUR. Das reicht bei “richtig guten Cams” gerade mal für den Body mit einem 18-55mm Objektiv (ohne Speicher und den ganzen Rest!).

    Ich oute mich also - ich habe eine Samsung pro 815!
    :-)
    Ich bitte nun darum, mir etwas von eurer Redaktionsseite über diese Cam zu schreiben. Ich weiß, die Cam hat ca. 1 Dutzend “Macken/Fehler”, dafür aber insgesamt auch ihre Stärken. ;-)
    Also nicht hauen (hab DIN A4 schon probiert, und die Bilder sehen knackig aus! Zeigt mir also ein mit 2mp Cam aufgenommenes, ausgedrucktes Bild, zur Not schickt es mir zu, Adresse wird folgen. ;-))

    Herzlichen Gruß und nicht alles was ich geschrieben hab, bierernst nehmen. ;-)

  97. Johannes Heissenberger

    Hallo,

    auch von mir ein riesen Lob für die Seite!!!
    Endlich eine Initiative die sich für ECHTE Bildqualität einsetzt.
    Ich denke, so wie viele andere in Ihren Posts, nicht dass sich die Industrie selbst ein “Verbot” auferlegen wird. Der “normale” Käufer interessiert sich schlichtweg nicht in dem Maß für Fotographie, dass er diese Probleme erkennt und die entsprechende Wahl trifft (”mehr bringt mehr” ist einfacher als der komplexe Zusammenhang im Hintergrund).

    Daher mein Appell an Fachzeitschriften, Fototests, Fachhändler, “Mediamarkt”-Mitarbeiter, etc.:

    Den Kunden auf die Tatsachen aufmerksam machen und entsprechend SEINEN Gewohnheiten beraten.

    Vielen Dank nochmals, und nur weiter so!

  98. kuglfix

    Hallo,

    ich finde Ihre Aktion wirklich mutig. Die Frage ist nur, wie die Kunden das jetzt annehmen werden. Wenn man zu den üblichen Elektronikmärkten geht, wird man vom üblichen Megapixelwahn immer noch überrannt.

    Wann findet sich endlich mal ein Hersteller, der dem was Vernünftiges entgegen stellt? Beim Auto funktioniert das ja auch immer mal wieder.

    Ich fotographiere immer noch mit meiner Olympus Camedia C3000-Zoom mit 3,3 Megapixel und hatte bisher noch keinen Grund, mir was Neues zulegen zu müssen. Profis mögen das anders sehen. Für den Normalverbraucher reicht das allemal.

    Weiter so. Gruß

  99. schalb

    noch etwas möchte ich hinzufügen:

    Indirekt geben die Kamera-Hersteller das Viel-Pixel-Problem selber zu:
    Oft haben neue Hoch-Pixel Kompakte eine einfachere Optik als alte Kameras;
    wohlwissend, dass eine hochwertige, gut korrigierte Optik
    sowieso nicht mehr ausgenützt werden kann.

    Volkher

  100. Andy7780

    Hallo,

    ich finde diese Initiative mehr als überfällig. Ich predige schon lange, daß MPs nicht alles sind. Nur habe ich den Eindruck das der normale Knipser das nicht höhren will.
    Ein Beispiel: Ich baue meine DSLR auf das Stativ, suche den richtigen Bildausschnitt, mache mir Gedanken über die richtige Blende, schalte die
    Spiegelvorauslösung ein etc. Derweil kommen etliche Knipser an mir vorbei, die im Vorbeigehen und ausgestreckten Armen das auch von mir anvisierte Motiv “fotografieren”. Und das im Halbdunkel, der Blitz machts ja!
    Fazit: Es sollte über mehr als den MP Wahn aufgeklärt werden.
    Wenn es denn wirklich die Richtigen höhren wöllten…..

    Viele Grüße aus der Lausitz

  101. masterjp

    Vielen Dank für diese aufschlussreichen Informationen.
    Ähnliche Erfahrungen musste ich auch machen, dass weniger mehr ist. Dennoch haben die Konsumenten bedingt Einfluss auf die Produktion von neuen Kameras.
    Mich ärgert inzwischen auch, dass ältere gute Kameras vom Markt verdrängt werden und ständig neue (schlechtere) Kameras als besseres Produkt vermarktet werden.
    Ein Trugschluss!
    Ich ärgere mich darüber, dass Hersteller zwar die Megapixel-Zahl erhöhen, aber keinen größeren Sensor verarbeiten und statt dessen auf die gleich kleinen Sensoren des Vorgängers setzen. Hier wird auf Kosten der Qualität gespart und das geht eindeutig zu Lasten der Bildergebnisse. Sonst bräuchten wir auch nicht die These aufstellen, dass manche 6 Megapixel bessere Bildergebnisse liefert. Ein APS-C Format Sensor selbst für Kompakte wäre für mich ein Traum! Dann wäre ich auch bereit annähernd so viel wie für eine Spiegelreflexkamera (z.B. bis 500 Euro) auszugeben!

  102. Nikon-Ronny

    Eine 6MP-Aktion ins Leben zu rufen, finde ich richtig klasse. Ich hoffe und wünsche mir, das diese Seite für Käufer und Hersteller digitaler Kompaktkameras ein Leitfaden für die Zukunft ist.
    Möge die Vernunft irgendwann über den Pixel-Wahn siegen, zugunsten besserer Fotos.
    Vielleicht steigt dann auch die Halbwertszeit digitaler Kompaktkameras wieder auf ein erträgliches Maß.

    Mfg Nikon-Ronny

  103. schalb

    Als ich sah, in welche Richtung die Entwicklung der Kompaktkameras geht,
    habe ich mir noch noch aus Restbeständen eine zweite Olympus C-55 gekauft und möchte nichts anderes haben:
    Gute Optik, Vergrösserung bis 50×35 cm möglich,
    gespeicherte Bilder brauchen nicht zu viel Platz.

    Kann nur zustimmen.

    www.braendji.ch

  104. Ollivr

    Lieber Herr Wüller,

    Lob wurde ja nun schon oft genug geäußert - ich laß es mir dennoch nicht nehmen Ihnen auch eines auszusprechen. Das Problem der “zuvielen Pixel” haben Sie hier sehr gut veranschaulicht. Ich hatte es selbst auch schon mal probiert, wenn auch in eher slapstickhafter Form:
    http://www.flickr.com/photos/ollivr/1398647417/

    Mich würde allerdings interessieren, wie Sie auf den Wert 3µm als optimale Größe für die einzelne “Photosite” gekommen sind. Mir als Amateur scheint dies sehr klein.

    Vielleicht besteht ja die Möglichkeit, dies in einer Weiterführung der Initiative zu erläutern?

    Freundliche Grüße!

  105. ostseeonline

    Hallo 6mpixel-Team,

    mit unserem neuen internetbasierenden Buchungssystem möchten wir mit digitalen Fotos Ferienwohnungen und Ferienhäusern rund um die Ostsee bildhaft präsentieren.

    Viele Fotos wurden von den jeweiligen Eigentümern und mit unterschiedlichen Digitalkameras bei uns direkt im elektronischen Format eingeschickt und man sieht die Unterschiede zwischen den Qualtitäten.

    Wir selber haben viele Fotos mit einer 6 Megapixelkamera geschossen und diese sind sehr gut zu gebrauchen und einfach traumhaft von der Bildqualität! Wir können Ihre Initiative nur unterstützen und finden diese sehr Lobenswert!

    Macht weiter so und herzliche Grüße von der Ostsee!

    Ihre Seine’s Hotelbetriebsges. mbH
    Vermietung von Ferienwohnungen!

    www.ostseeonline.de

  106. karli

    Hallo zusammen,

    ich kann diese Aktion auch nur befürworten.

    Meine Wunschkamera:
    Eine FZ50 mit 4/3 Sensor und 8 MP.
    Das ist zwar dann keine Kompakte mehr, aber sicher von der Bildqualität unschlagbar.
    Oder eine G7 mit 6 MP, würde mir vollkommen ausreichen. Oder eine IXUS mit 4 MP und 1 1/8 Sensor - eine Kamera, die auch mal in die Hemdtasche passt.

    Auf jeden Fall eine Kamera ohne Schnick & Schnack.
    Was soll ich z. B. mit automatischer Gesichtserkennung? Ich sehe doch selbst, wo ein Gesicht ist, da brauch´ ich keine Kamera, die das für mich erledigt.
    Neuester Witz: die Kamera erkennt, wenn ein Gesicht lacht und stellt dann
    auf dieses Gesicht scharf !!!
    Wir werden überall entmündigt, erst im Straßenverkehr und im Auto, und jetzt auch noch beim Fotografieren. Aber das ist ein anderes Thema.

    Alles Dinge, die die breite Masse „begeistern“ soll, ohne jedoch von Nutzen zu sein.
    Warum brauchen „wir“ bis zu 15 Szene-Modi, wenn „wir“ doch immer die „P“- Einstellung nutzen.
    Anstelle Geld für die Entwicklung solcher überflüssigen „Features“ zu investieren, könnte man auch Kameras mit einer anständigen Sensor/Objektiv- Kombination entsprechend günstiger anbieten.

    Eventuell arbeiten auch zu viele Software-Entwickler an einer Kamera, anstatt Optiker und Feinmechaniker.

    Einzige sinnvolle Weiterentwicklung ist wohl der Bildstabilisaor, sofern er mechanisch arbeitet, und nicht einfach die Empfindlichkeit erhöht.

    Also hoffen wir, dass die „High-Tech-Elektronik-Computer-Objektiv“ wieder zu dem werden, was sie mal waren: FOTOAPPARATE mit Sensor anstatt Filmmaterial, weil die digitale Fotografie doch irgendwie praktischer ist, als die halbe Nacht in der Dunkelkammer zu verbringen oder 1 Woche lang auf Abzüge von den Urlaubsfotos zu warten, um dann ¾ der Fotos in den Papierkorb zu werfen, weil sie doch nicht so toll geworden sind.
    Oder war der Film doch nicht richtig eingelegt?

    Viele Grüße
    Karli Roeser

  107. Duffy

    Hallo,

    sehr informative Seite.
    Leider frage ich mich nun noch mehr, warum Fuji die F30 und F31fd nicht mehr produziert.
    Die F40fd, die ich auch habe, werde ich auf alle Fälle wegen schlechter Qualität wieder anstoßen.

  108. Boris74

    Na, da bin ich doch mal gespannt, wann sich der erste Kamera-Hersteller auf dieser notwendigen Seite per Kommentar blicken lässt - oder sollten sie alle zu feige sein??

  109. Klauspeter

    Hallo Herr Wüller,

    stieß auf 6mpixel bei der Suche nach einem ‘vernünftigen’ Kompromiss knapp unter DSLR (wegen der Handlichkeit), 6 bis 8 MP Sensor und ‘unten’ ca. 27 mm (KB). Über c’t und Badische Zeitung bereits sensibilisiert, haben Sie mir die physikalischen Zusammenhänge sehr überzeugend vermittelt - bleibe nunmehr bis auf Weiteres abstinent!

    Kaufe allerdings sofort, falls die geforderte Pixelmindestgröße bei der Industrie zu greifbaren Ergebnissen führt.

    Danke und weiterhin viel Erfolg!

  110. hgoering

    Hallo Herr Wüller,

    vielen Dank für Ihre Initiative, mit der Sie mir aus dem Herzen sprechen. In meinem Bekanntenkreis betreibe ich schon seit mehreren Jahren entsprechende Aufklärungsarbeit und kann jetzt zusätzlich auf 6mpixel.org verweisen.

    In Fachzeitschriften sollte endlich die Pixelangabe aus den Tests verschwinden und höchstens als Fußnote erscheinen. Geradezu kontraproduktiv sind die Klassifikationen der Kameras in Pixel-Klassen. Als ColorFoto-Leser ärgert mich das schon lange, da sich diese an sich hochwertige Zeitschrift damit auf das Niveau einer Boulevard-Zeitung begibt.
    Es sollte lieber eine nutzungsorientierte Klassifikation erfolgen. Wenn es schon eine einfache technische Zahl sein muss, dann kann man z. B. den Pixelabstand nehmen. Ansonsten bieten sich Qualitätszahlen wie Gesamtbildqualität oder Rauschen an.

    In diesem Sinne weiter so und viel Erfolg.

  111. bjoern

    Vielen Dank für diese äußerst informative Internetseite! Die Kamerahersteller sollten sich wieder auf das besinnen, was in der Fotografie neben einem guten Auge mit am Wichtigsten ist: die hohe Abbildungsqualität des Handwerkszeugs. Ich werde jedenfalls Ihre Internetseite an möglichst viele fotografierende Mitmenschen weiterempfehlen!

  112. digiklix.de

    Ich unterstütze diese Kampagne vom Start an und bin sehr gespannt, ob sie etwas bewirken kann. Da ich selber beruflich nah an der Branche tätig bin, weiß ich, dass diese Aktion bei den Herstellern angekommen ist und bereits bei dem ein oder anderen thematisiert, also ernst genommen, wurde.

    Einen Rückschritt werden die Hersteller voraussichtlich nicht mehr machen.

    Argumente; wenn wir keine 12 Megapixel Kamera im Schaufenster liegen haben, dann wird eine andere mit mehr MP verkauft…

    Vielleicht bewirkt die Aktion, dass bei bereits völlig überdimensionierten 12 Megapixel in der Kompaktklasse Schluss mit dem Wettrüsten ist und man sich auf Herstellerseite auf andere Werte besinnt, wie bspw. verbesserte optische Qualität, nutzerorientierte Ausstattungsmerkmale, Robustheit etc.

    Wichtiger noch, hoffentlich wird dem Anwender (noch mehr Anwender) durch Aufklärung klar, dass mehr Pixel nicht gleichbedeutend mit mehr Qualität sind.

    Gordon Hölsken (www.digiklix.de)

  113. tmg-tueb

    Hallo Herr Wüller,

    Für die kleine und marktwirtschaftlich leider völlig uninteressante Gruppe der Mikrophotographen sprechen Sie mit Ihrer hochinformativen Webseite aus der Seele: Auch die Linsen der teuersten Mikroskope liefern - und zwar gerade bei der höchsten Auflösung, d.h. stärksten Vergrößerung - ‘nur’ Bilder mit einem Informationsgehalt weit unter 3 Megapixeln. Eigentlich reichen schon 1,3 MP (www.zeiss.de/axiocam).

    Viel wichtiger wären großformatige Chips, möglichst im Format 24×36 mm, die man anstelle der ‘alten’, analogen Kamera-Gehäuse verwenden könnte. Dazu einen hochauflösenden Video-Ausgang, um das Live-Bild auf dem Computer zu übertragen.

    Eine weitere Bitte an die Hersteller wäre, bei zumindest einigen der preislich günstigen Modelle auf die Anschlussmöglichkeit von Vorsatzlinsen und Filtern zu achten. Die Nikon Coolpix Reihe 900-4500 mit ihrer Innenfokussierung und dem 28 mm Anschlussgewinde war hier vorbildlich.

    Mit freundlichen Mikroskopiker-Grüßen!

    www.tmg-tuebingen.de

    Web-Seite der Tübinger Mikroskopischen Gesellschaft, auf der Sie auch diverse Mikrophotographien finden.

  114. Uli

    Ich bin durch den letzten Bericht in der c´t auf Eure Seite gestoßen und unterstütze Eure Initiative absolut.

    Ich knipse derzeit mit einer Powershot A80 und bin extrem zufrieden mit der Bildqualität. Leider haben Wüsteneinsätze und Stürze die Kamera schon ziemlich mitgenommen. Ich sehe mit Unbehagen dem Tag entgegen, an dem sie nicht mehr funktionieren wird.
    Ich frage mich, welche momentan angebotenen Kompaktkameras im Moment überhaupt annähernd eine vergleichbare Qualität bieten.

    Verbesserungsvorschläge für Eure Seite:
    - eine Liste aktueller Kameras, die wenigstens annähernd empfehlenswert sind. Das würde gerade den “Ich bin doch (nicht) saudoof”-Kunden die Auswahl erleichtern.
    - Zusätzlich gut fände ich auch einen eigenständigen Themenschwerpunkt “Was ich mir von einer hochwertigen Kompaktkamera wünschen würde”. Viele Anregungen (z.B. Vergleich mit früheren Edelkompakten) sind ja schon in den Kommentaren genannt worden. Diese Wunschliste könnte vielleicht ja dem ein oder anderen Marketingexperten und Produktentwickler ein paar Anregungen geben.

  115. gstueb

    Hallo,

    ich begrüße diese Initiative sehr, sehe aber noch ein paar Probleme:

    Die Endkunden, die nicht so tief in der Materie stecken, wünschen sich schon immer einen einfachen Maßstab bzw. eine “Messzahl” um die Qualität eines Produktes beurteilen zu können. Bei Autos sind das PS oder neuerdings der CO2-Ausstoß, bei PC war es die Taktfrequenz und bei Digicams ist es zur Zeit leider die Megapixel-Zahl.

    Ich glaube, dass die Botschaft, dass mehr Pixel nicht unbedingt eine bessere Bildqualität bedeuten, erst dann ankommt, wenn es gelingt, in der Öffentlichkeit einen neuen Qualitäts-Begriff zu schaffen, also z.B. “Pixelgröße” (evtl. in Verbindung mit der Generation des CCD/CMOS-Chips, weil ja auch hier die Entwicklung weiter geht) statt nur “Megapixel”.

    Solange die Megapixel-Anzahl sogar in “Fachzeitschriften” ohne Nennung der Sensorgröße in den Vordergrund gestellt wird, sehe ich kaum eine Chance, dass hier etwas am Kaufverhalten der Kunden geändert wird - zumindest im Amateur-Bereich. Im Profi-Segment hat ja z.B. Nikon mit der neuen D3 ein mutiges Zeichen gesetzt. Ich bin sehr gespannt, wie diese Kamera angenommen wird.

    Ich denke, die Fachzeitschriften sollten durch entsprechende Leserbriefe immer wieder dazu ermutigt werden, die Megapixel-Anzahl immer nur in Verbindung mit der Sensorgröße und der daraus resultierenden effektiven Pixelgröße anzugeben. Wenn sich das durchsetzt, ist schon viel erreicht.

    Gruß,
    Gregor

  116. Joachim

    Hallo,

    es wurde Zeit, dass mal mit einigen technischen Missverständnissen aufgeräumt wird. Bleibt nur abzuwarten bis die ‘Fachleute’ der Kamera-Hersteller diese Seite(n) entdecken und vielleicht bei der Entwicklung/Marketing ihrer Produkte umdenken.

    Ideal wäre eine aktuell zu haltende Liste von Kameras, die die ‘3µm-Pixel-Größe’ auf den CCDs mindestens einhalten oder gar überbieten.
    Denn auf aktuellen Web-Seiten für Digitalkameras beispielsweise sind i.d.R. zwar Suchmöglichkeiten nach ‘Mindest-Megapixeln’ vorhanden, aber keine nach CCD-Größe oder gar Verhältnis von ‘Megapixeln zu CCD-Größe’.

    Weiter so.

  117. Karlimann

    Hallo,

    ich finde diese Webseite ausgezeichnet und hoffe, daß diese endlich mal einigen Leuten die Augen öffnet. Ich habe auch einen kurzen Eintrag in mein Blog gemacht. Gut, das lesen nicht wirklich viele Leute, aber immerhin. Vielleicht bewegt das insgesamt gesehen etwas und je mehr mitmachen umso besser.

    Gruß
    Karl

    P.S. Der Test in der aktuellen c’t hat ja auch die Nachteile aufgezeigt.

  118. Zoblomow

    Es gibt noch einen anderen Gesichtspunkt, den ich hier etwas näher ausführen möchte: Das Objektiv.

    Kleinbild-Objektive liefern eine Auflösung von 1500 bis 2500 lines per inch (lpi), Mittelformat-Objektive etwas weniger. Wenn man nun annimmt, dass ein (hervorragendes) Compaktkamera-Objektiv 2500 bis 3000 lpi liefern kann, dann sind das 100 bis 120 lines pro mm, also eine Linie alle 8 bis 10 micrometer. Nach dem Abtast-Theorem von Shannon/Nyquist braucht man (linear) mindestens die doppelte Anzahl von Sensoren, um diese Auflösung auch dastellen zu können, also mindestens einen Sensor alle 4 micrometer. Wesentlich mehr Sensoren bringen allerdings keinen Gewinn mehr. Eine Empfehlung von einem Sensor alle 3 micrometer ist also auch unter diesem Gesichtspunkt sehr sinnvoll.

    Man kann es nicht oft genug betonen: Der begrenzende Faktor ist heute sowohl im Analog- als auch im Digital-Bereich die Auflösung der Objektive. D.h. je kleiner der Sensor, desto geringer die Bildinformation. Und umgekehrt. Daher die “Miserabilität” der Handy-Bilder, die Schwächen der Bilder aus Kompaktkameras, die auch für anspruchsvolle Amateure recht befriedigende Qualität von Bildern aus SLRs und die Profi-Ergebnisse aus Mittelformat-Kameras, auch aus digitalen.

    Es ist nicht leicht, die Physik zu überlisten. Da kann auch eine ausgefuchste SW wenig ausrichten. Information, die der Sensor nicht aufzeichnet, lässt sich nur schwer erfinden.

  119. ingolfgiese

    Prinzipiell stimme ich mit fast allen Aussagen der Webseite überein.
    Aber es sind auch ein paar Ungereimtheiten dabei:

    Bei einem in Kompaktkameras (um die geht es ja) üblichen 1/2.5″-Chip bedeuten 3 mikrometer Pixelgöße nur 2.7 MPixel, nicht 6 MPixel. Es werden aber beide Eigenschaften (3 mikrometer und 6 MPixel) gleichzeitig gefordert - das geht nicht.
    Also gehen wir auf 2 mikrometer zurück: Das sind dann die erwünschten 6.2 MPixel (bei der üblichen 5.76*4.32 mm großen genutzten Fläche). Das sollte man dann so sagen - oder fordern, dass man größere CCDs nimmt, dann sind wieder 3 mikrometer möglich.
    Eine 8 MPixel-Kamera hat dann eine Pixelgöße von 1.75 mikrometer - also mehr als 3/4 der posulierten (korrigierten) sinnvollen 2 mikrometer, und das ist auch noch OK.
    Natürlich hat das alles seine Grenze und 12 MPixel sind wirklich zu viel. Aber so scharf sollte man eine Grenze nie ziehen!

    Den Nachteil der größeren Dateien sehe ich zwar auch, aber bei DSLRs müsste das ja dann auch gelten - dort darf man aber (rein rechnerisch) weit höhere Pixelzahlen (Größenordnung bis 50-100 MPixel, da 14-fache Fläche des CCD) haben, aber dort soll das akzeptiert werden?!

    Mich regt aber seit Beginn der Kompakt-Zoom-Kameras mehr die unsinnige Information “3-fach-Zoom” auf. Hier beschwert sich anscheinend niemand. Wichtiger ist es doch, ob das Zoom bei 28 mm (von denen es nur ganz ganz wenige Kompaktkameras gibt) beginnt oder wie üblich ab nutzlosen 35 oder 36 mm…

  120. dawnii

    Hallo,

    In verschiedenen Fällen kann ich ganz klar sagen, dass 6 Megapixel bei Kompaktkameras auf Grund der Sensorengrösse besser ist als mehr. Dennoch würde ich sehr gut aufpassen mit den “Beweisen”.

    Erstens : wieso ist nur eine von den besten 6 Megapixel Kompaktkameras als Bestätigung der Initiative aufgeführt? Gleiches könnte man auch mal mit einer 6 Megapixel Kompaktkamera eines anderen Hersteller versuchen, vielleicht ja mal mit verblüffenden Ergebnissen.

    Zweitens, und das mochte ich gar nicht : Lichtempfindlichkeit. Es ist klar, dass kleinere Pixel mehr Probleme mit Licht haben können. Das “Beweisfoto” im Wald hat Null Dynamik. Da ist nix sehr dunkel oder sehr hell. Das stellt für keine Kamera ein Problem dar. Und dann unter der Foto nicht die Lichtempfindlichkeit sondern Schärfe und Detail zu beurteilen ist leider total fehl am Platz. Da geht es gar nicht mehr um Lichtempfindlichkeit. Da ist noch ein wenig Bearbeitung notwendig. Man könnte an einem sonnigen Tag eine richtige Extremsituation mit Schatten und Licht fotografieren und dort die Unterschiede zeigen. Das würde wenigstens zum Thema passen.

    Sonst ist die Initiative eigentlich eine gute Idee, weil die Megapixel Zahl eh nur als Verkaufsargument gilt und sich qualitativ gerne alles verschlechter je mehr Pixel man hat. Ein Beispiel sind die sehr guten Fuji S9500 und S6500. Beide sind sehr ähnlich, tragen die gleiche Optik, der eine mit 9 MP und der andere mit 6 MP. Die echte Bildqualität ist beim 6 MP besser, obschon die 9500 sehr sehr gut abgeschnitten hat. Beides konnte ich testen und vergleichen.

    Dennoch, auch das darf man nicht vergessen : Dank vieler Optiken sind die 6 Mp Kompaktkameras heute nicht mal wirklich besser als verschiedene 3 oder 4 Mp Kameras. Beispiel sind Handys: heutzutage bis zu 5 MP, Bildqualität einfach gruselig.

    Und man darf auch nicht vergessen, dass die Technik immer weiter entwickelt wird, und dass eine Behauptung heute, morgen nicht mehr stimmen muss.

  121. lufink

    Hallo,

    auch ich muss Eure Seite loben.

    Ich hab seit 2004 eine Olympus C50 5Mpixel, die von der Auflösung und Schärfe ausreicht, aber bei der Belichtung eher machte was Sie will.

    Da ich für dieses Teil auch mal um die 450€ ausgegeben hatte, suchte ich was Neues. Also habe ich viele Internetseiten besucht, wollte natürlich auch nicht unter 10MPixel kaufen.
    Aber die raufgeladenen Testbilder sahen alle nicht besser aus als die von meiner alten C50, eher schlechter.
    Nur die SLR´s machten es besser. Sind mir aber für meine Zwecke preislich zu hoch.

    Dann wurde ich endlich, auch physikalisch fundiert, von Euch aufgeklärt:
    kleiner Chip- kann nicht funktionieren.
    Somit bin ich jetzt glücklicher Besitzer eines 6Mpixel Fuji-Chips. Danke.

    @Senfdazu
    Lies Dir bitte noch einmal die Seite genau durch und versuche aufzunehmen, was Du liest– danke.
    Natürlich wäre ich auch für ein kleines Gerät, mit sagen wir mal 30 Mill. Pixel Festobjektiv (ca. 30mm Brennweite a.Kleinbild). Ich zoom mir am PC die Stelle raus die ich haben will, geht aber nicht, außer ich hab dann einen Postkartengroßen CCD Chip und ein eimergroßes Objektiv.

  122. momo88

    @ Skyterra: wenn sie nicht zu kompakt sein muss und keine Sportaufnahmen
    damit gemacht werden ist die Sony R1 optimal!
    @ Markus: Du scheinst es ja wohl eher von der wirtschaftlichen Seite aus zu sehen und
    sogar *pixelwunder* an deine Kunden zu verkaufen. Ich würde jedoch selbst einem
    Laien zutrauen den Unterschied zwischen einer 6mpixel (z.B. F30) und einer 12mpixel
    Kamera zu unterscheiden.
    Aber das ist nicht das eigentliche Problem. Dadurch, dass die Masse mehr Mpixel will,
    kriegen die Kunden mit etwas Basiswissen heutzutage kaum noch eine vernünftige Kompakte.
    Mich interessieren zum Beispiel die Canon G7/G9, aber sie haben beide zu viel Pixel!

  123. knipser

    Es gibt ein nettes kleines Freeware-plugin für Photoshop, was die chromatische Abberation reduzieren kann: http://www.sd3.info/pf828/
    Es heisst PFree. Man muss etwas mit den Parametern herumspielen, aber es hat mir schon sehr gute Dienste geleistet.

  124. Hajojunge

    Hallo, vor zwei Jahren stand ich vor der Frage, ob ich die Canon A510 mit 3,2 MPix oder die A520 mit 4 MPix nehmen sollte. Ansonsten waren die Kameras praktisch identisch. Den Ausschlag gab u.a. die Verwendbarkeit von Mignon-Akkus statt teuerer proprietärer Akkus, die in ein paar Jahren kaum noch zu bekommen sind, und auf Reisen im Notfalle ohnehin nicht. Ein Besuch bei der wirklich genialen Webseite
    http://www.dcresource.com/reviews/cameraList.php
    machte dann alles klar. Der Autor hat mit beiden Kameras (und vielen anderen Modellen) fast zeitgleich identische Motive fotografiert. Der Unterschied bei den Nachtaufnahmen war dramatisch, die A520 rauschte viel stärker. Bei den Tageslichtaufnahmen war auf meinem Adobe-kalibrierten 19″-Monitor iiyama mit Sony-Trinitronröhre praktisch kein Unterschied feststellbar. Ich nehme ihn heute noch zur Bildbearbeitung, TFT traue ich nicht, farbtreue Geräte kosten ein Vermögen. Heute stelle ich fest, daß Canon bei den Kompaktkameras A650is oder G9 12 MPix auf einem 1/1,7″-Sensor unterbringt, anstatt 6..8 MPix mit größerem Sensor und kürzerer Weitwinkelbrennweite zu kreieren. Jetzt sitzt man wieder in der Rauschfalle. Ich werde also früher oder später bei einer SLR landen.

  125. emax

    Hallo,

    zunächst einmal mein Kompliment zu dieser Aktion!

    Was mir jedoch fehlt, sind Tips zur Wahl der richtigen Kamera. Die Ausführungen und Berechnungsergebnisse dieser Website sind zu theoretisch.

    Nimmt man bspw. die Angabe zur Pixelgröße >3um auf dem Sensor wörtlich, so findet man auf dem Markt keine einzige Kompaktkamera die diesen Anforderungen entspricht.
    Selbst die angegebene Referenzkamera Fuji F31 fd mit dem 1/1,7″ Sensor genügt den Anforderungen nicht. Der 1/1,7″ Sensor dieser Kamera dürfte Ihrer Beschreibung nach max. 5MP haben.

    Der Großteil der 6MP Kompatkameras haben einen 1/2,5″ Sensor, und der Effekt der besseren Dynamik etc. wäre somit wiederrum nicht mehr vorhanden.

    Ich würde mir eine weitere Seite wünschen, in der beschrieben wird, wie man am besten gute Kameras findet bzw. was die entscheidenden Kriterien an “guten” Kameras sind. Ich denke so ließe sich noch mehr Druck auf die Hersteller ausüben …

    Dennoch vielen Dank für diese Seite und herzlichen Gruß
    Thomas

  126. Hubsi2001

    Hallo

    Ich finde es super, dass jemand mal über diesen Megapixelwahn schreibt.
    Ich habe mir im Frühjahr extra die Fuji Finpix F31 gekauft, da ich die Schnauze
    voll hatte. Die Kamera hat einen 1/1.7 Super CCD Sensor und Gott sei dank nur 6.3 Megapixel.
    Ich hatte vorher eine Canon Powershot G2 mit 4 Megapixel und einem lichtstarken Objektiv. Mit dieser Kamera war ich sehr zufrieden und machte super Aufnahmen. Was jetzt leider abläuft, ist für mich nicht mehr im Rahmen des Guten.
    Der Wahn geht leider auf Kosten der Qualität.
    Man kann nur hoffen, dass durch diese Seite auch andere sich ein Herz nehmen und diesen Megapixelwahn ein Ende setzen.
    Liebe Kamerahersteller: hört einmal auf die Profis, die Jahr und Tag Kameras testen und euch schon vor Jahren gewarnt haben, dass dies der falsche Weg ist.
    Ja dann, auf ein besseres Jahr 2008 und dass der Megapixelwahn ein Ende nimmt.

    MLG Hubsi

  127. Rollingstone

    Hallo und ich wünsche viel Erfolg dabei!
    Ich habe leider nur wenig Hoffnung, dass diese Aktion Erfolg haben wird.
    Teilweise scheinen die Hersteller wie die sagenhaften Lemminge zu reagieren. Warum sonst werden Kompaktkameras mit hervorragenden Testergebnissen durch in der Bildqualität schlechtere Nachfolgemodelle abgelöst, statt mit den Pfunden der Spitzentestergebnisse zu wuchern und mit diesen Kameras durch höchstmögliche Stückzahlen richtig viel Geld zu verdienen? Ich wollte mir vor kurzem als “Immer-dabei-Kamera” die Fuji F31fd kaufen, die (bzw. die vorherige F30) ich wegen der sehr guten Testergebnisse 3 Bekannten empfohlen hatte, die mit diesen Kameras auch höchst zufrieden sind. Siehe da: Die Kamera ist nicht mehr erhältlich, abgelöst durch F40 und F50 etc., die ausweislich der Tests in allen Fachmagazinen offenbar durchweg höher rauschen, oder, was der Gipfel des Irrsinns ist, durch Rauschfilter weniger Bilddetails darstellen. Fortschritt? Meine Reaktion: Diese Kaufabsicht habe ich eingestellt, das Geld bleibt auf dem Konto, denn ich wollte eine betagte Panasonic-Kompakte ablösen, deren latentes Bildrauschen mich stört - und wenn ich durch einen Neukauf vom Regen in die Traufe komme, dann lasse ich das doch besser bleiben.
    Aber die Mehrzahl der Kaufinteressenten scheint nur von Pixelrekorden beeindruckt zu werden, bzw. beim Vergleichen im Zweifel die Kamera mit der höheren Pixelzahl zu bevorzugen.

  128. verband

    Hallo,
    die Idee einer sinnvoll ausgestatteten Digitalkamera finde ich persönlich sehr verlockend. Die Anzahl der Pixel zu beschränken ist ein sehr guter Ansatz. Mir reicht das aber nicht allein. Die Entwickler digitaler Kompaktkameras sind meines Erachtens auf einem fatalen Weg bei der Kameraentwicklung. Der Funktionsumfang ist zu umfangreich.

    Ich denke, es ist Zeit sich einmal an die sogenannten “Edelkompakten” Analogkameras zu erinnern. Ich nenne hier mal einige Modelle (keine Bewertung!). Rollei 35, Minox GT, Konica Hexar, Contax T, Yashica T4, Olympus miju etc. Soetwas in das digitale Zeitalter zu übertragen, das wäre doch schön! Ich versuche mal meine “Wunschkamera” zu formulieren:

    - 6 Megapixel (was sonst)
    - guter optischer Sucher mit Leuchtrahmen
    - Objektiv Festbrennweite entspr. Kleinbild 2.0/35mm oder umschaltbar 35/80mm (wie Canon Prima (Twin) oder Zoom (2 -2,5 fach), aber nicht schlechter als Lichtstärke 2,8!
    - Programmautomatik, Blenden-, Zeitautomatik, Manuell
    - Mehrfeld und Spotmessung
    - ISO Umschalter (wie Canon G7)
    - Blendenring
    - Blitz mit mindestens LZ14 bei ISO 100
    - Metallgehäuse
    - Mignonzellen als Stromqwellen
    - Gegenlichtblende und Filtergewinde
    - schneller AF z.B. zentraler Kreuzsensor
    - und nicht so winzg!

    Das wäre so in etwa meine Wunschkamera. Und sehen wir mal die kleinen Chipgrößen auch als Vorteil. Da lassen sich tolle lichtstarke Objektive mit geringen Abmessungen bauen. Das ist auch mal eine Chance und kein Nachteil. Wenn man dann noch bei ISO 800 eine gute Bildqualität hätte, könnte man mit so einer digitalen Edelkompakten schon tolle Schnappschüsse machen.
    Ist nur die Frage ob es dafür eine Nachfrage gibt.

  129. andys-nightmare

    Der wahre Fotofreund wird wie immer von den Herstellern im Stich gelassen.

    Ich denke gerade an das Ende einer Massen-Ära, die des Kleinbildfilms- bei Kompaktkameras.
    Immer mehr Fotos mit immer mehr Gimmicks, und durch schlechte Optiken und mässigen Film miserable Qualität- besonders durch Pfuschlabore.
    Das war so gegen Ende des letzten Jahrtausends und ein Schimmer am Horizont tauchte auf:
    Die Digitale Fotografie.
    Pionierarbeit, das Bestreben nach besserer Auflösung (hier sei die Canon G3 genannt, die ihre Konkurrenten in Sachen Auflösung ordentlich Paroli bot (trotz geringerer MP), das Bestaunen der “normalen” Leute ob dieser Kuriosität. Digital? Niemals! Zu teuer, nicht ausgereift usw.
    Auch der Fachhandel wiggelte ab, und kostete demselbigen oft genug die Existenz. Digital wurde salonfähig und ward nicht mehr aufzuhalten.
    Und irgendwo musste man die Bildqualität messen. Immer mehr Pixel, es sollte doch reichen für große Poster. Der Kampf gegen den Film, gegen diese alten Urgiganten musste gewonnen werden.
    Ein ungleicher Kampf, denn eigentlich sind sie Brüder- sicher, verschieden im Wesen, aber Brüder, tun sie ihrem Benutzer nur eines: aufzeichnen was diese sehen.
    Man vergaß derweil die Optik, die Physik und auch ihre Grenzen.
    Face-Detecting, eine nicht funktionierende Rote-Augen-Korektur und vieles mehr.
    Nie war es so schwer wie heute, eine passende Kamera zu finden, eine passende Kompakte!
    Es fehlt am Notwendigstem, dem Blitzschuh, ein kleiner Zusatzblitz für bessere Belichtungssteuerung, eine lichtstarke Optik, haptische Gefühlsschmeichelei, Wertigkeit und echter Fortschritt.
    Ein gutes Benutzerhandbuch wurde selten- meist auf PDF.
    Geiz ist geil, aber bitte nicht auf die MP-Zahl!
    Statt die Sensoren zu optimieren, wurde die MP-Zahl erhöht. Der meistverbaute Sensor kommt noch immer von Sony. In einer sehr beliebten Kamera steckt allerdings ein Fuji-Sensor…
    Die Ausnahme. Und auch diese wurde nun vom Pixelrennen umgerannt.

    Man merkt es- die Pionierzeit ist vorbei und die Masse ist da. Die Entwicklung muss ja bezahlt werden, als ob man nicht schon genug bezahlt hat……

    Ich wünsche Euch bei diesem Vorhaben viel Erfolg- schätze diesen allerdings sehr gering ein.

    It’s time for nightmare!

  130. Sigi

    Man kann nur hoffen, dass bei Digitalkameras auch ein Umdenken einsetzt, wie es mittlerweile bei den PCs geschieht. Es kann nicht genug Seiten geben, die sich diesem Thema annehmen, hoffentlich trägt diese dazu bei Herstellern und vor allem Verbrauchern die Augen zu öffnen. Danke für die Initiative.
    natur-online

    Gruß Sigi

  131. Markus

    Ich finde Ihre Seite ebenfalls sehr sinnvoll und auch inhaltlich korrekt. Daher soll das Folgende auch nicht als Kritik an ihrer Seite missverstanden werden.
    Als Verkäufer und Trainer muss ich aber ihre “Panik” ein wenig reduzieren und die Thematik aus anderem Aspekt beleuchten. Erstens, es gibt ja durchaus Modelle jenseits der Kompaktklasse, welche eine hohe Auflösung bei größerem Sensor bieten (worauf sie ja auch teilweise verweisen). Diese Modelle werden nicht zuletzt auf Grund der deutlich besseren manuellen Einstellbarkeit von Kunden gekauft, die etwas vom Fotografieren verstehen und Wert auf Qualität legen. Auch unterhalb der SLR-Klasse findet man solche Modelle und sollte somit nicht mit professionellem Anspruch an die “Knipser-Klasse” gehen, wo die Sensorik nur eines von vielen Problemen darstellt.
    Der 08/15-Laie allerdings, der “möglichst billig, superflach und hoch auflösend” kaufen will und dies auch macht, kurbelt durch die stets neuen Modelle nicht nur die Wirtschaft an (auch Speicher ist ein großer Markt!), sondern hat natürlich auch deutlich geringere Ansprüche, als unsereins. Wir sollten akzeptieren, dass heute auch mit grottenschlechten Kamerahandys fotografiert wird, ohne dass ein Aufschrei durch die Lande geht.
    Der durchschnittliche “Casio”-Knipser würde vermutlich nicht einmal einen Unterschied zwischen 6 und 12 MP im direkten Vergleich feststellen können, weil er einen anderen Anspruch hat. Hier ist Qualität oft eine Kopfsache und 12 MP verleiten den Kunden eben dazu, die Bilder als besser zu erachten.

    Nicht falsch verstehen, ich bin auch kein Freund dieser Entwicklung, verstehe aber die dahinter stehenden Marktziele und sehe auch die Alternativen.
    Und wie in jeder anderen Produktsparte habe ich immer die Wahl zwischen stylish, smart und klein, oder größer, dafür aber qualitativer und leistungsstärker. Und es gibt auch eine ganze Reihe von 6MP-Kameras, die qualitativ manch heutigem 8MP-Modell nachstehen (rein bezogen auf die Bildqualität). Und technisch sinnvoll wären nur neue 6MP-Modelle, weil auch die übrigen Parameter wie Leistungsgeschwindigkeit und Steuerelektronik, Energieeffizienz etc. weiter entwickelt wurden.
    Hier gilt es nicht rein nach der Sensor-Größe zu urteilen, was somit nämlich auch irreführend sein kann.

    Gruß Markus

  132. Martin Storz

    Ich freue mich über die - hoffentlich - aufklärende Wirkung dieser Aktion.

    Es ist auch ein Anliegen des THE PUBLIC EYE BLOG’s gegen den Megapixel-Hype anzuschreiben, den Lesern sachliche Information, oder Links auf interessante Seiten anzubieten.

    Vielleicht erleben wir ja doch eine Trendwende: Nikon plant womöglich einen Vollformatsensor mit 5-6 MP und hoher Empfindlichkeit.
    Sigma kommt - wer weiß - mit einem APS-Sensor in der Point&Shoot-Klasse.

    Natürlich habe ich gerne auf 6MEGAPIXEL! hingewiesen und die Seite mit dem Symbol verlinkt.

    Martin Storz
    http://thepubliceyeblog.blogspot.com

  133. F. Raab

    ich bin sehr erfreut, dass endlich auf die bisherige Falschinfo der Werbeindustrie und somit auch der Hersteller aufmerksam gemacht wird. Die OPTIK macht die Bilder. Bei vielen Angeboten bzw. Beschreibungen der Kameras erhält man über diesen wichtigsten Teil der Kamera nicht mal Inforationen.
    (also Lichtstärke, Brennweite usw.)
    Ob das allerdings die überwiegende Zahl der Knipser interessiert, ist fraglich.
    Allerdings habe ich auch schon bemerkt, dass bei durchaus seriösen Herstellern die Pixel nicht über 10 MP gehen und das bei Spiegelreflex Produkten.

  134. senfdazu

    Den Pixelwahn unreflektiert mitmachen ist natürlich Blödsinn. Aber für die Begrenzung eine andere Website…
    Früher war der “gute Kompromiss” 1MP, dann 3MP, jetzt eben 6MP.
    Immer wird geschrieben, daß xMP (x = Modegröße) für Kompakte doch ausreicht.

    Aber nie wird gesagt, daß genau diese Zielgruppe eben NICHT als erste Priorität die perfekte Qualität benötigt, sondern gute Schnappschüsse machen will.

    Und da eine Kompakte kein 400mm Tele hat, ist das Objekt oft doch recht klein auf dem Bild.
    Wenn das Bild 10MP groß ist, kann man es rausschneiden.

    Wenn das Bild nur halb so groß ist, ist diese Option wesentlich geringer bis nicht vorhanden.

    Und DAS ist der Grund, warum Kompakte eine hohe Auflösung haben.
    Ihre Website geht mit der Forderung nach ultimativer Qualität am Anspruch der point&click - Zielgruppe völlig vorbei.
    Das wäre eher ein Thema für hohe Anforderungen. Aber diese Kameras nehmen Sie da explizit aus.

    Beste Grüße,
    Hugo

  135. Marvo

    Diese Aufklärungsseite ist eine tolle Idee! Ich werde bestimmt noch einige Links darauf setzen. Eigentlich bin ich sogar der Meinung, dass 4 Megapixel für gewöhnliche Gelegenheitsfotografie schon völlig ausreichend sind. Vor einiger Zeit hatte ich deshalb einmal eine Gegenüberstellung einer einfachen Kompaktkamera mit realen 4 MP (Megapixeln) und einer Billigknipse mit 6 MP (Marketingpixeln) vorgenommen:

    Digitalzoom – Die wunderbare Welt der interpolierten Auflösung
    http://www.wirklichewelt.de/fotos/interpolierte_aufloesung.html

    Viele Grüße
    Martin Vogel

  136. Matthias Rathje

    Danke für diese Seite. Den Link bekommt von mir jeder, der sich mit mir über Digitalkameras unterhält!!!

    Gruß
    Matthias Rathje

  137. Stefan.Steib

    Hallo Herr Wüller

    Diese Website finde ich sehr gut, deshalb werde ich auf unserer Hartblei Website einen Link dazu im Text zur Erklärung von Bildqualität unterbringen. Ich bitte sie auch Hartblei als Unterstützer Ihrer Initiative anzuführen. Logo schicke ich Ihnen gerne zu.

    Grüße aus München und Kiev

    Stefan Steib
    www.hartblei.de

  138. trekker

    Mit der Canon G 2 mit 4 Mil. Pixel habe ich in der digitalen Fotografie angefangen und war mit den Ergebnissen mehr als zufrieden. Seit dieser Zeit habe ich keine herkömmliche Kamera mehr in der Hand gehabt. Danach habe ich mir die SLR Canon 300 D mit 6 Mil. Pixel zugelegt. Papierabzüge bis 30 x 40 cm sind damit in hervorragender Qualität möglich. Was braucht man als Amateur eigentlich mehr? Die Werbung mit immer mehr Pixel bringt nur denen etwas, die daran verdienen. Ihre Initiative ist mehr als begrüßenswert und längst überfällig.

    Den Link auf Ihre Seite habe ich an Freunde weitergeleitet.

    Gruß trekker

  139. stefan000

    Und noch als Zusatz: ja was nützen einem x millionen Pixel, wenn das Bild nichts aussagt, da wären 100 Pixel sogar zu viel… www.zuerrer.com www.360schwyz.ch

  140. stefan000

    Tja alles recht und gut, aber gibts noch 6 Mpix Kameras zu kaufen?
    Als Fotograf arbeite ich mit 22 Mpix, bei einer Sensorgröße von 36.7 x 49 mm und einer Pixelgröße von 9 x 9 micron. Und es ist traumhaft schön in solche Bilder einzutauchen. ;-)

    Herzliche Grüsse aus der verpixelten Schweiz
    Stefan

  141. Frommy

    Über diese Seite kann man sich nur freuen. Ich verstehe auch nicht, wieso die Tester von Warentest Digis noch ein “gut” geben können, wenn die Bildqualität schon zu wünschen übrig lässt und nur ein “befriedigend” erteilt wird.
    Ansonsten wäre es sicher wünschenswert, wenn mal eine Aufstellung gemacht würde, über Digis mit guter Bildqualität bei 6 MP und großem Sensor.
    Interessant dürften auch Infos sein über Grenzbereiche; sind etwa 7 MP schon kritisch bei einem kleinen Sensor.
    Insgesamt toi toi toi.
    Frommi

  142. canonfantom

    Ich gratuliere zu der Initiative, die wirklich lange überfällig war.
    Ich habe nur einmal mit einer kompakten Digitalen gearbeitet und fand deren Bildqualität bei 3,2 Mio.Pixel schon wirklich ausreichend gut. (Ansonsten arbeite ich mit D-SLR, wo das Problem ja (noch) nicht so gravierend ist. Da reichen mir 6 Mio. Pixel meiner sechs Jahre alten D60 und meiner neun Jahre alten DCS560 fast immer aus, meist nehme ich sogar eine EOS-1D mit vorsintflutlichen 4,1 MPx, was viele nur den Kopf schütteln lässt. Die Ausbelichtungen belehren jedoch eines Besseren).
    Solide Geräte, die nicht kaputtgehen, sind natürlich kein Verkaufsarguemnt für den Massenmarkt. Ich glaube aber, dass die notwendige Aufklärungsaktion nur wirklich Erfolg hat, wenn die Werbung der Hersteller selbst eine Kehrtwendung macht. Es müssen sich doch noch andere Gimmicks finden lassen als gerade die Pixelzahl.
    Auf die Aufnahmebereitschaft der Kunden zu setzen, die dann anspringen, wenn die großen Ich-bin-doch-nicht-blöd-Prospekte ins Haus flattern, scheint wenig aussichtsreich. In Gesprächen mit Hobbyfotografen musste ich feststellen, dass das Interesse an einfachsten technischen Grundbegriffen gegen Null tendierte. Vielen fiel gar nicht auf, dass es bei Fotos Unterschiede in der Bildqualität geben kann. Hauptsache, die Kamera ist neu und hat am besten noch ein Mobiltelefon drumrumgebaut…

    Ich unterstütze die Aktion wo ich kann und drücke die Daumen, dass auch Stiftung Warentest und andere Großauflagen einschließlich Tagespresse folgen.

    Weiter so!
    Thomas

  143. herbert.k

    Sehr gute Idee diese Seite, in meinen Workshops wird auch sehr oft das Thema Megapixel - wie viel ist wirklich nötig von den Teilnehmern angesprochen. Die Gesetze der Physik lassen sich auch im Bereich der Optik nicht wirklich ausser Kraft setzen.

    Obwohl ich aus dem Bereich der Spiegelreflexkameras komme, kann ich der Thematik bei den Kompakten nur zustimmen und im Prinzip sind alle Punkte, die die Bildqualität bei Kompakten mindern, genau die selben, wie bei den DSLR. Maximale Blende, Rauschen etc.

    Ich hoffe, das diese Seite die Anwender dieser Kameras etwas zum Nachdenken anregt, um aus dem Megapixelrennen auszusteigen und nicht immer nur auf die Verbesserung der gemachten Fotos durch ein neues Model hoffen.

    Wichtig ist eine genaue Kenntnis des verwendeten Werkzeuges und ein sauberes Arbeiten beim Fotografieren.

    Herbert Köppel (herbert.koeppel@naturfotoworkshop.at - http://www.naturfotoworkshop.at)

  144. lalejes

    Vielen Dank für diese Initiative. Jeder, der sich keine digitale Spiegelreflexkamera kaufen möchte (weil zu teuer, zu viel Zubehör, zu groß)aber dennoch den Anspruch auf gute Bilder hat, der ist doch mittlerweile aufgeschmissen. Nur noch Pixel, Pixel und noch mal Pixel. Und weshalb? Weil die Hersteller von Kompaktkameras den Profit vor einem guten Produkt vorzieht. Damit passen Sie zwar in die wirtschaftliche Landschaft, aber das war es dann auch. Wir, die Verbraucher haben eine unglaubliche Macht, wir müssen sie nur bündeln. Vielleicht klappt es ja mit der Initiative. Also verschickt den Link dieser Initiative. Also ich werde erst mal mit dem Neukauf warten, auch wenn ich mit meinem alten Model nicht mehr so ganz zufrieden bin. Aber ein Tausch mit 10 Mio. Pixel - nein Danke.

  145. Johann

    Seit 6 Jahren benutze ich nur noch meine Digiknipse: erst eine Canon C200 (2 MP), danach eine Ricoh Caplio (5 MP) und aktuell eine Casio z750 (7,2 MP).
    Ich habe als Test ein Fotobuch in High-Glossy machen lassen mit Fotos von allen drei Kameras:
    in A 4 sind von der 2 MP Details zu sehen, die weder auf dem Monitor noch auf dem Fernseher zu erkennen sind (z.B. Antennen auf weit entfernten Häusern). Und bei Ricoh bzw. Casio sieht es genau so aus.
    Meiner Meinung nach kommt es hauptsächlich auf den optischen Teil an. Und Megapixel sind erst in zweiter Linie wichtig.

    ??

    CU
    JOhann

  146. Canonier

    Der Anzahl der gestrigen Kommentare nach scheint der c’t-Link gewirkt zu haben.

    Die Strategie “mehr Pixel um jeden Preis” passt heutzutage leider sprichwörtlich ins Bild: Die Käufer wollen große Zahlen, weil die scheinbar objektiver sind als eine Floskel wie “gute Bildqualität”. Mehr Pixel. Höhere ISO-Zahlen. Oder anderswo: Mehr Megahertz, mehr PS (aus kleinem Hubraum), und so weiter.

    Die meisten glauben die Heilsversprechen aus der Werbung: mehr sei besser.
    Wenn ein Verkäufer einem dann eine Kamera mit 4 oder 6 Megapixeln anbietet, glauben die meisten doch, der Verkäufer wolle nur seine Restposten loswerden.

  147. ku_och

    Endlich mal jemand, der es auf den Punkt bringt: mehr Pixel ist nicht unbedingt besser!

    Ich wünsche mir ne Kompaktkamera mit 6-7MP, Weitwinkelobjektiv 28-100mm (equiv), gutem Sucher, kompakt in Magnesium verpackt, vielleicht sogar noch spritzwassergeschützt - eben ideal als Immer-Dabei-Alternative zu meiner D-SLR.

    Und was macht Nikon nach der Coolpix 5000? Nochmal 2MP mehr - jetzt wahnwitzige 12MP. Da sieht man wie die Marktnachfrage das Angebot steuert. Und die Marketingabteilung die Entwickler!

    Schade!

  148. objektivo.de

    Guten Tag Herr Wüller,

    gerne unterstützen wir die sehr überfällige Kampagne.
    Wir selber betreiben einen Onlineshop und haben Tag täglich mit Kunden zu tun und es immer wieder schwer den Kunden genau diese Problematik zu erklären.
    Daher freuen wir uns über diese gelungene Pioniersarbeit und werden alle unsere Kunden auf diese Website verweisen.

    Von dem objektivo.de Team:
    —> Daumen hoch

  149. Andreas

    Ich finde diese Initiative absolut lobenswert. Habe schon genug schlechte Erfahrungen mit “aktuellen” Kompaktkameras gemacht und deswegen immer noch meine “alte” mit 4 MPix. Wäre schön, wenn diese Site etwas bewegen könnte bei den Herstellern.

    Also: weiter so und viel Erfolg!

    Andreas

  150. Spotlite

    @ skyterra

    Was Sie suchen könnte die FinePix S6500fd
    http://www.dpreview.com/reviews/fujifilms6000fd/
    http://www.letsgodigital.org/de/camera/review/132/page_2.html

    MfG

  151. bernie

    zu Nr.9:

    Nein, das Runterschalten der Pixelanzahl bringt leider keine bessere Qualität, da ja die Anzahl der vorhandenen Pixel auf dem Sensor immer gleich ist. Lediglich der Speicherverbrauch sinkt, da vom Sensor weniger Pixel “errechnet” werden. Für den Fall, dass man die Bilder anschließend sowieso nochmal verkleinert, z.B. um sie auf einer Website darzustellen, wird die Qualität aber auch nicht schlechter. Viele Bilder auf meiner Website habe ich sogar mit weniger als 3,2 Megapixel aufgenommen, das Ergebnis ist für eine kleine Kompakte absolut zufriedenstellend.

    Link: www.asiaphoto.de

    Gruß,
    Bernie

  152. Beezle

    Ich kann nur hoffen, dass ihr Aufruf von Industrie und Konsumenten gleichermaßen vernommen wird.
    Zum Eimeranalogon unter dem Punkt Lichtempfindlichkeit möchte ich anmerken, dass ich ihre Erkärungen als etwas ungenau empfinde, da sie sich von dem Effekt “Blooming” nicht ausreichend abgrenzt. Auch wäre hier ein Schaubild sinnvoller gewesen als ein Bild zum Objektkontrast.
    Das CAs nicht nur vom Objektiv, sondern bei hoher Pixelzahl verstärkt auftreten, war mir neu. An D-SLRs kann ich den Effekt bisher nicht nachvollziehen.

  153. Joerg

    Wenn ich die Artikel so lese, stellt sich mir eine Frage:

    Lassen sich nicht bei 12MP vier Pixel zusammenfassen und per Signalverarbeitung zu einem Pixel zusammenrechnen, so dass man z.B. bei 6MP Auflösung landet?

    Sensoren aller Art lassen sich doch auch zu sog. Arrays zusammenfassen, z.B. Antennen oder Mikrofone.
    Dabei erhöht sich die Qualität stets über die eines Einzelnen. Statistisch unkorrliertes Rauschen wird immer reduziert.

    Ich selbst als Student mit kleinem Budget bleibe meiner Casio Z600 (6MP) treu, die vielen Kompaktkameras von Bekannten überlegen ist.

  154. Photomarx

    Hallo,

    auch ich unterstütze diese Idee, finde aber dennoch ein “Haar in der Suppe” (oder gleich mehrere….):

    1- Es wird zu wenig auf die verschiedenen Arten von Sensoren eingegangen (insbesondere SuperCCD von Fuji, aber auch neue Wege im Bereich CMOS - die wenigstens das thermische Rauschen minimieren könnten)

    2- Ich finde es ausgesprochen schade, dass durch die von Ihnen (willkürlich?) festgelegte Mindest - Pixelgröße bei den SLR’s utopische Zahlen in der Tabelle erscheinen!

    Schon heute ist klar zu sehen, dass APS-C Kameras mit über 10 Megapixel an die Grenzen der Auflösung (bezahlbarer) Objektive stoßen. Darüber hinaus nimmt auch hier die Rauschneigung extrem zu - man beachte nur die entsprechenden Messungen der kleineren 4/3 Sensoren.

    Auch hier ist eine Grenze erreicht- die neue 1 Ds Mk III muss erst noch beweisen, was ihre 21 Mpix bringen (immerhin hat sie wenigstens einen FF Sensor). Jedenfalls begrüße ich, dass Nikon eine 12 Mpix FF Kamera auf den Markt bringt - Qualität der Pixel statt Quantität!

    Diese Tabelle MUSS in soweit überarbeitet werden, sonst kann man dem auch dort statt findenden Megapixel - Race nichts entgegen setzten.

    Ansonsten: Lob, weiter so!

  155. ht82

    Sehr gute Kampagne, kann man besten Gewissens unterstützen!

  156. kb2005

    Gut und übersichtlich aufgemachte Website, die deutlich auf den Punkt bringt, was von den zunehmenden Pixeln bei digitalen Komoaktkameras zu halten ist - weiter so!

  157. Spotlite

    Die Seite war schon lange mehr als überfällig. Glückwunsch ;)

    Jetzt im Herbst 2007 sind nicht mehr sehr viele digitale Kameras mit um die 6M Pixel im Programm der Hersteller. Brauchbares ist selten. Die FinePix F30 ist schon dem Untergang geweiht.
    Was bleibt sind noch FinePix31fd und Lumix DMC-FX01, die sich aber auch nicht mehr lange halten,
    da selbst Fuji der Pixelwahn erfasst hat.
    Aus der optischen Achse versetzte Blitzlichter, 28-114mm(KB) Zooms mit größeren Öffnungen, 2/3″ Sensoren und länger Akkuzeiten wären Wünsche für den Gabentisch.

    MfG

  158. leonceeo

    Hallo,

    diesbezüglich kann ich nur sagen, dass ich die Aktion voll und ganz unterstütze. Ich habe mit meiner alten Olympus C-4000 (4MP) super A4 Ausdrucke hingekriegt. Ich bin zwar inzwischen auf eine DSLR umgestiegen (8MP), finde es aber total schade, dass es auch hier ein Megapixel Race gibt. Im Amateurbereich sollten doch 6-9MP absolut reichen, tja, das sehen aber die meisten nicht so. Schade….

  159. NikDig

    Hallo,

    toll, das versucht wird, dieses Thema etwas mehr öffentlich zu machen. Dank dem Hinweis auf digitalkamera.de wird auch sicher ein größerer Kreis angesprochen.

    Auch ich wünsche mir wieder kompakte Digitalkmeras mit größerem Sensor (mindesten 2/3) und
    passender Megapixelzahl, bei 2/3 sind 6 Megapixel wohl völlig ausreichend.

    Ich befürchte nur, das die Hersteller so schnell nichts zum umdenken bringen wird. Leute, die hier vorbeischauen, sind in der Regel fotobegeisterte, die auch schon oder bald ein gewisses Grundwissen mitbringen. Die große Masse der Käufer von Digitalkompaktkameras hat wohl diesbezüglich keine Kenntnisse und auch keine Lust/Zeit, sich dieses Wissen anzueigenen. Sie wollen einfach nur knipsen und verlassen sich auf die Aussagen der Hersteller in der Werbung.

    Solange Kameras mit kleinem Sensor und viel Mpx verkauft werden, wird sich nichts ändern, der Rubel rollt doch. Leider gibt es kaum noch Kameras mit etwas größerem Sensor und ca. 6 Mpx, oder?

    Fortschritt ist manchmal auch Rückschritt… :-(

    Gruß
    Uwe

  160. Bernd

    Endlich gibt es eine Initiative. Ich verzweifle bald.
    Bin schon auf Fuji F-30 ausgewichen nachdem ich den
    ganzen Schrott von Panasonic und Canon immer wieder
    wegen mieser pixeliger Bilder zurückgeschickt habe.

    Ich boykottiere alles über 6 MP
    Die Hersteller verkaufen uns für dumm,
    leider klappt das da die meisten Kunden über ein
    grenzenloses Unwissen in dieser Angelegenheit verfügen.

    Linkempfehlung: www.henner.info

    Grüsse in die Runde
    Bernd

  161. alexretzel

    Die Unwissenheit der Käufer wird immer ausgenutzt um neue Produkte absetzen zu können. Das ist in der Automobilindustrie nicht anders als bei den Herstellern von Digitalkameras. Ich unterstütze diese Aufklärungsaktion von “6Megapixel!” mit vollem Herzen, weil ich nur zugut weiß mit welcher Bildqualität sich viele Käufer einfach abgeben.

  162. Clemens_1

    Guten Tag!
    Herzlichen Glückwunsch zu dieser Website und diesem Informations-Angebot. Genau das hat gefehlt. Gerne werde ich in den nächsten Tagen auf meiner Website www.ideecreativ.de einen Empfehlungslink mit Kurzbesprechung anlegen.

    Folgende Dinge sollten allerdings auf Ihrer Website noch ergänzt werden:

    1.) Bei Spiegelreflexkameras sollte man bedenken, dass die hohe Pixelzahl u.a. benötigt wird, um bei Bildausschnitten und Formatanpassungen noch genügend Reserve in der Auflösung zu haben. Ferner wird eine hohe Auflösung benötigt, um fein strukturierte Materialien abbilden zu können, wie z.B. Textilgewebe, Gitter- oder Netzstrukturen usw.

    2.) Sie schreiben nur über die Größe von JPG-Bildern (Datenmenge). Mir erscheint dies unvollständig. Und das Kapitel RAW-Daten mitsamt ihrer speziellen “Entwicklung” per Software fehlt ganz.

    3.) Schließlich sollte auf die Farbräume der Kameradaten eingegangen werden und dass man zwar in der RAW-Software den Ausgabefarbraum wählen kann, anschließende Farbraumtransformationen das Bild aber mit Sicherheit beschädigen. Auf die Vor- und Nachteile der gängigsten Farbräume sRGB, Adobe-RGB und ECI-RGB v2 (= L-Star-RGB) nebst ihrem Einsatzgebiet (Web, Print, Archivierung) sollte ebenfalls kurz eingegangen werden.

    Ihnen viel Erfolg mit Ihrer Website!

    Beste Grüße
    Clemens M. Hürten

  163. Treichel

    Sie sprechen mir vollkommen aus der Seele. Schon seit Jahren - die Zeitschrift c’t hat in ihren Kameratests schon sehr früh auf diese Problematik hingewiesen - erzähle ich in meinem Umfeld genau das Gleiche. Allerdings mache auch ich die Erfahrung, dass die Meisten dem Pixelwahn verfallen sind.

    Ich selbst fotografiere noch mit 4-Megapixel-Kameras. Da wäre z. B. eine Canon Powershot G3 mit Ihrem hervorragenden Objektiv, das gekoppelt mit den 4 Megapixeln ganz hervorragende (und auch vergrößerbare) Fotos produziert. Oder z. B. als kompaktere Kamera eine Canon Powershot A80, bei der man aber schon aufgrund des kleineren Objektivs gelegentlich (trotz “nur” 4 Megapixeln) schon Objektivschwächen erkennen kann (z.B. die sog. “chromatische Aberration” [s. http://6mpixel.org/?page_id=69].

    Ich wünsche Ihnen auf jeden Fall mit Ihrer Aufklärungskampagne viel Erfolg!!!

    Viele Grüße

    Christian Treichel

  164. skyterra

    Ich bin gestern durch Heise auf Ihre Seite gestoßen. Die ganze Diskussion empfinde ich als sehr
    fruchtbar und wissenswert.
    NUN WÜRDE ICH MIR EINEN NÄCHSTEN SCHRITT WÜNSCHEN: LISTEN SIE DOCH MAL KAMERAS, DIE SIE, WEIL ALS HOCHWERTIG BEURTEILT, EMPFEHLEN WÜRDEN, INKL. VERMEINTLICH LÄNGST VERGANGENER MODELLE.

    Ich bin im Übrigen auf der Suche nach einer Kamera, die mindestens 28mm ( entsprend 35 mm ), also
    weitwinklig und möglichts lichtstark und … kompakt (o.k., ich weiß, das beißt sich) ist. Vielleicht
    lässt der eine oder andere ja mal einen Tip Fallen?!

    Nur Mut
    skyterra

  165. igy

    Jeder mit etwas technischem Wissen / Verstand sollte es ja eigentlich wissen… Es spielen halt doch mehrere Faktoren bei der Bildqualität rein als nur die Megapixel :D
    schöne informative seite

  166. okphoto

    Endlich wird mal ausgesprochen, was ich schon lange predige.
    Viele sind dem Megepixelwahn verfallen und kaufen sich ständig die neusten Kompakt-kameras mit noch höherer Auflösung und wundern sich aber wenn meine Fotos eine bessere Qualität haben, obwohl ich mit einer alten 4Mpix Camera Canon S45 fotografiere. Dazu kommt ja noch, dass nicht nur die Kamera für ein gutes Bild zuständig ist, sondern auch der, der hinter ihr steht.
    Natürlich habe ich für anspruchsvolle Fotografie eine DSLR (Canon 20D, 8,2Mpix)im Einsatz.

    Gruß, Oliver.

  167. Karsten

    Hallo,

    schöne Idee für eine Seite. Jetzt sollten die 6MP Kameramodelle, von denen ihr sprecht, vorgestellt werden.

  168. data68

    Hallo,

    auf sowas habe ich schon lange gewartet.
    Es macht mich bald wahnsinnig zu sehen, wie Kameras von Generation zu Generation immer innovativer und in vielen Punkten auch besser werden, gleichzeitig aber die Bildqualität, auf die es unterm Strich ankommen SOLLTE, immer schlechter wird.

    Das es auch anders gehen kann haben einige Modelle von Fuji (z.B. FinePix F30) gezeigt, aber auch Fuji hat sich mittlerweile dem Marktdruck gebeugt und treibt die Pixelzahl nach oben.

    Die Frage ist jedoch: wer verursacht dieses Treiben eigentlich? Sind das wirklich die Hersteller selbst, sind es die Medien oder doch wir als Verbrauchen, die immer zu den Kameras mit den meisten Pixeln greifen?

    Mich erinnert das an ein Problem der MHz/GHz-Zahl bei PCs. Hauptsache die CPU hat eine hohe Taktrate. Auf alle anderen Komponenten kommt es dann nicht an.

    Ich hoffe sehr, dass in dieser Sache ein Umdenkprozess eingeleitet wird. Insbesondere die Printmedien sollten hier die Sache vorantreiben und die aktuellen “Rauschmonster” in ihren Bestenlisten hinten ranhängen und die älteren und meist besseren Kameras in den Listen da lassen wo sie hingehören: ganz oben und nicht des Alters wegen rausgeschmissen!

    Viele Grüße
    Thomas

  169. Ahriman

    Meine zwei digitalen, eine Sony und eine Kodak, bieten beide die Möglichkeit, die Pixelzahl herunter zu schalten. Die Kodak Bridge kann 5 MP, ich gebrauche sie mit 3MP, weil das bis DIN A4 noch hervorragend gute Ergebnisse bringt.
    Eine Frage wurde hier nicht gestellt: Falls die jeweilige Kamera sich runterschalten läßt: Werden dann die Fotos wieder besser?
    Die Frage ist insofern wichtig, als man ja bald gar keine Kamera mit beispw. 3 MP mehr kaufen kann.

  170. bernie

    Sehr gut gemachte Seite. Vor dem Kauf einer Kompakten sollte sich wirklich jeder die Zeit nehmen und sich mit diesen Grundlagen beschäftigen. Wenn man öfters mal Auschnitte von Fotos macht oder mit 1:1 crops arbeitet, kann das Farbrauschen wirklich sehr lästig sein. Mit einer guten Bildbearbeitung kann man es zu einem Teil wieder rausrechnen, aber wer macht das schon bei all seinen Fotos?

    Ich war jedenfalls mit meiner 3,2 Megapixel Kamera sehr zufrieden, zumindest was Auflösung und Rauschen betrifft. Natürlich darf man bei so einem kleinen Objektiv und Sensor auch keine Wunder erwarten. Die meisten Bilder auf meiner Website (die im Seitenverhältnis 4:3) wurden mit dieser Canon A70 gemacht.

    Gruß,
    bernie

  171. andreasmax

    Dem kann ich zu 100% zustimmen!

    Ich habe hier eine Canon Powershot S30, welche vor einiger Zeit den Dienst aufgab. Habe sie mir kurzerhand gebraucht in perfektem Zustand via Ebay noch einmal gekauft. Das Objektiv ist für eine solche Kamera sehr gut, sie beherrscht alle wichtigen Programme und ist leicht. Selbst Vergrößerungen bis 30×40 sind mit Tricks zu machen.
    Ebenso besitze ich eine Nikon D70, mit der ich wirklich zufrieden bin, eine tolle Kamera!
    Bilder von 10/12 Megapixel-Monstern im Kompaktformat sind wahrlich enttäuschend. Es ist natürlich viel Information in den Bildern, doch ist die Schärfe, Qualität, Rauschen ungenügend. Das kann man mit Neatimage oder NoiseNinja nicht wegmachen!

    Daher ein Stoßgebet gen Himmel: Erhalte mir lange die Freude an meinen beiden aktuellen Gehäusen…

  172. digitaljunk

    Hallo 6MP Team,

    Endlich macht es mal einer und versucht die Masse aufzuklären.
    Das was ich meinen Kunden im Fotofachgeschäft immer erkläre
    wird hier präzise auf den Punkt gebracht. Da wir ein Full-
    Service Fotogeschäft sind machen wir Ausbelichtungen über
    ein Mini-Lab System von Noritsu.
    Es kommen manchmal Kunden die möchten gerne ihre Bilder in
    Express ausbelichtet haben.
    Express ist bei uns sehr schnell. Wenn die Maschine im Leerlauf
    ist dauert es maximal 10Minuten bis die Bilder durch sind.

    Nur jetzt kommt das Problem mit dem Pixelwahn.
    Wenn ein Kunde Bildaten in 12MP abliefert, benötigt man für
    diesen Express ungefähr das doppelte an Zeit denn das Mini-Lab
    ist schlichtweg mit den riesen Datenmengen überfordert.

    Ein praktischer Test hat eindeutig erwiesen das dem LAB Bilddaten
    mit 5MP völlig ausreichen (bis 20×30cm).
    Und die Ergebnisse sich bei höherer Auflösung nicht verbessern.

    Das liegt vor allem an 2 Faktoren.

    1. Das Mini-Lab belichtet das Fotopapier mit einem Laserstrahl
    der maximal 150dpi auf das Papier bringt.
    2. Das Mini-Lab rechnet vor dem Belichten immer die Bilddaten
    herunter um sie für den Laserbelichter aufzubereiten.

    Also ist es für das Ergebnis (Farbfoto auf Papier) unerheblich
    ob ich eine 5MP oder eine 12 MP Knipse habe.

    Ich sehe sogar einen Nachteil in den hohen Auflösungen.
    Die enorme Datenmenge.
    Das ist bestimmt erfreulich für Speicherkarten- und Festplattenhersteller.
    Aber dem Kunden bringt das nur Frust. Alleine die Zeit die der Nutzer
    länger vor dem PC wartet um sich die Bilder anzusehen (Ladezeit) kann man
    auch sinnvoller nutzen.
    Oder die Festplattenkapazitäten die man extra bereitstellen muss
    wenn man sein Digitalfotoarchiv mit 12MP vorhält.

    Das größte Argument für Kaufentscheidungen einer Digicam sollte die Qualität
    der Optik sein.

    Selbst im angeschlossenden Foto-Studio wird bei uns eine Nikon 5MP
    DSLR Kamera eingesetzt. Diese ist mit Hochwertigen Objektiven ausgestattet
    und über jeden Megapixelwahn erhaben.

    Unsere Studiokunden können es bestätigen.

    Diese Seite werde ich weiterempfehlen.

  173. W.Hylla

    Als Physiker, der auf dem Gebiet der Optik tätig ist und natürlich auch selbst diverse Erfahrungen mit digitaler Photografie hat, kann ich sagen: Klasse Infos, korrekt und konsistent (aber allgemein-verständlich) dargestellt. Ich frage mich allerdings, ob der Ottonormalkäufer, der im Elektronikmarkt nach den Superschnäppchen sucht, je so weit in die Materie einsteigen wird. Wünschenswert wäre, dass die Zeitschrift “test” der Stiftung Warentest, die fast monatlich Tests von Digitalkameras veröffentlicht, auf diese Website hinweist oder sie vielleicht sogar abdruckt.

  174. Ambilight

    Hallo,

    endlich gibt es mal eine Seite im www die wirklich und ausführlich über den Megapixelwahn aufklärt. Ein großes Lob an die Macher der Page.

    Ich fotografiere mit einer Fuji 6500fd, und diese hat auch auch “NUR” 6 Megapixel. Im Vergleich zu anderen Modellen mit 10-12 Mpx. muss ich sagen, das die Cams keine Konkurenz zu meiner Fuji sind.

    Viele Grüße

    Chris

  175. Timo

    Schade, dass die Information so unkonkret sind, also nicht auf verfügbare Kameramodelle übertragen wurden.

  176. hitecnoart

    Gut dass das endlich mal jemand (außer mir) auch so sieht. Das ist mir seit Jahren ein Dorn in meinem fotografischen Auge.

    Was allgemein auch vergessen wird ist die Tatsache, dass Bilder zum Zeigen da sind.
    In den seltensten Fällen werden sie nicht 1:1 betrachtet oder ausgedruckt/belichtet.
    Weil bei der Verkleinerung auf Monitor oder Papier interpoliert werden muss bringen es die vielen Megapixel auch nicht wirklich.
    So sind doch auf einem Monitor mit 1024*768 Bildpunkten einfach nur 0,786432 Megapixel darstellbar. Man müsste schon auf 1600*1200 einstellen um noch nicht mal annähernd auf 2 Megapixel (1,92 Megapixel) zu kommen.
    Ein Digital-Foto mit 2 M Pixel reicht eigentlich auch schon für einen Abzug mit 9*13 cm (bei den üblichen 300 dpi).

    Das ist vielleicht noch eine Erwähnung wert auf Eurer gut strukturierten Site.

    MfG K.S.

    P.S. F30; R1

  177. baerenbold

    … das sehe ich genau so ! Ob es nun genau 6 MP sein müssen, hängt wohl von der absoluten Sensorgröße ab, aber unter den heutigen Verhältnissen ist das ein realistischer Wert.
    Ich habe noch eine ältere Olympus Camedia C 725 mit 3 MP auf 1/2.5 Sensor, die ganz hervorragende Bilder macht.
    Jetzt benutze ich eine Sony DSC R 1, die einzige nicht-SLR mit großem APS Sensor, mit ausgezeichneten Ergebnissen.
    Bezeichnenderweise wird sie nach ca. 1 Jahr Produktlebensdauer nicht mehr produziert, obwohl sie sehr günstig zu haben war.
    (Allerdings hat Sony wieder - wie üblich - das Zubehör extrem teuer angeboten, das mag zum schnellen Untergang beigetragen haben).
    Der Pixelwahn ist das Ergebnis des vorherrschenden linearen Denkens - immer neuer, immer größer, immer mehr. Auch die Automodelle werden mit jeder Neuauflage länger - der heutige Golf ist länger als der ursprüngliche Passat.
    Die Menschheit steckt noch mitten in der Pubertät …

  178. camera-info.de

    Hallo Herr Wüller,

    als Foto-Portal für engagierte Fotografen können wir diese Initiative nur unterstützen. Zahlreiche Berichte unserer Mitglieder und unsere eigenen Tests bestätigen Ihre Resultate.

    Wir finden diese Initiative sehr lobenswert und hoffen, daß auch andere sich dieser Initiative anschliessen werden.

    Weiter so!

    www.camera-info.de

Einen Kommentar schreiben

Sie müssen angemeldet sein, um kommentieren zu können.